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Usedom Barfuß an sieben Orten: Singen und Tanzen im Sand
Vorpommern Usedom Barfuß an sieben Orten: Singen und Tanzen im Sand
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02:18 13.08.2018
Antje Sellmann und Sebastian Nicklas begeisterten als Duo Loopolia an der Bansiner Seebrücke mit deutschen Songs. Quelle: Foto: Gert Nitzsche
Ahlbeck/Benz/Hohendorf

Das war ein buntes Wochenende: Gleich an sieben Usedomer Strandorten gab es zu gleicher Zeit Barfußkonzerte

Idee der Kaiserbäder kommt gut an / Hunderte Gäste beim Line Dance in Benz

von Künstlern aus dem Raum Neubrandenburg. „Ich habe nach einer Variante gesucht, dass man barfuß am Strand laufen kann und dabei Musik unterschiedlichster Form erlebt. Das Meer und den Strand so am Abend zu genießen, was will man mehr...“, sagte Organisatorin Cornelia Lawrenz vom Eigenbetrieb der Kaiserbäder. In den Sonnenuntergang hinein gab es Musik: In Ahlbeck begeisterte „Zig Zag“, die an der Ostsee schon berühmt-berüchtigt sind für ihre Cover-Kracher. Auf dem Weg in Richtung Bansin machten sich einige Musikfans auf und konnten dabei das Rock’n Roll Trio „King Kreole“ erleben, eine Show mit Spaßfaktor. Aber auch die Liebhaber von Instrumental kamen auf ihre Kosten – bei „Martin B“, der mit Songs für die Ewigkeit aufwartete. An der Bansiner Seebrücke sorgte „Loopolia“, das Duo Antje Sellmann und Sebastian Nicklas, mit selbst komponierten deutschen Liedern für gute Laune. Für Songs wie „Lasst Euch von der Liebe küssen“ oder „Lauf, Lauf“ gab es viel Beifall.

In Benz trafen sich derweil Hunderte Line Dancer zum 1. Benzer Country & Line Dance Fest und tanzten hier vor herrlicher Kulisse. Kaum ein Besucher, der nicht die Pferde auf der angrenzenden Koppel in der romantischen Abenddämmerung mit dem Handy aufgenommen hat. „Es ist das erste und ich hoffe nicht das letzte Countryevent dieser Art auf Usedom“, sagte Country-DJ Eagle Eye Jimmy. Auf der 160 Quadratmeter großen überdachten Outdoor-Tanzfläche wurde es schnell eng. Ob bei der Line Dance Party am Freitagabend oder beim Warm Up mit ganz viel Wunschmusik am Samstag und Sonntag, es war für jeden was dabei. „Der Ort ist einzigartig, es gab einen tollen Mix aus Country- und modernem Line Dance. Die Line Dancer sind voll auf ihre Kosten gekommen“, schätzte Helga Conrad ein. Als Leiterin der Line Dance Company Kölpinsee sieht sie das Fest als ausbaufähig und freut sich, dass eine starke Jugendgruppe gezeigt hat, dass der Spaß am Line Dance auch bei jungen Leuten allgegenwärtig ist. Bei den Workshops mit Uwe Bräsel gab es auch wieder neue Tänze. Beim 20. Koserower Countryfest kann am kommenden Wochenende kräftig weiter getanzt werden.

Christian Trembacz ist seit sieben Jahren derjenige, der für die Vereinsspiele während der Hohendorfer Dorffeste die jeweiligen Inhalte ausbrütet – und sie bis zum Start streng geheim hält. In diesem Jahr hat er sich, so sahen es jedenfalls nicht wenige der Festgäste, fast selbst übertroffen. Die sechs 3er-Teams, gestellt von der Feuerwehr, den Anglern, der Volkssolidarität, dem Sportverein, der Ortsteilvertretung und dem Carnevals-Club, durften eine Auffrischung ihrer Erste-Hilfe-Fähigkeiten in Anspruch nehmen. Die begann mit dem Anlegen zweier Beinschienen mittels zweier jeweils zehn Meter langer Binden am Bein eines „Unfallopfers“, das, so erheblich gehandicapt, mit einem Begleiter anschließend eine Runde um das Festzelt zu drehen hatte, bis ihm Teammitglied Nummer 3, der „Doktor“, eine Infusion anlegen konnte. Auf die Nadel wurde dabei natürlich, um das Ganze nicht allzu praxisnah zu gestalten, verzichtet. Schließlich galt es, den Patienten zu einer Trage zu transportieren und dort abzulegen.

Das Publikum amüsierte sich köstlich, wozu neben den Leistungen der Akteure auch Hobby-Conferencier Heiko Neubauer beitrug, der die gute Laune immer wieder anfeuerte. Neubauer konnte dann bei der Siegerehrung der Mannschaft der Volkssolidarität den Pokal überreichen, die das diesjährige Vereinsspiel vor der Ortsteilvertretung und den Anglern gewann.

Gert Nitzsche, Beate Rother und Dietrich Butenschö

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