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Usedom Bau der Ortsumgehung soll 2021 starten
Vorpommern Usedom Bau der Ortsumgehung soll 2021 starten
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00:00 31.08.2018
Wolgast

Das war eine nette Sache, das „Snacken an der Waterkant“. Die Veranstaltung am späten Mittwochnachmittag am Fischmarkt hatte was. Das Wetter stimmte, der Kaffee war heiß, das Bier kühl und die Bratwurst knackig. Dazu über 100 gut gelaunte Wolgaster, die miteinander unter einem großen Zeltdach ordentlich ins Gespräch kamen. Zudem sorgte die hübsche Gymnasiastin Rose Alofs mit ihrem Gesang für gute Unterhaltung, während ihre Freunde vom Wolgaster Albert-Schweitzer-Familienwerk in grünen T-Shirts für Ordnung im näheren Umfeld sorgten und Gäste bedienten. Sie trugen auch eine Box von Tisch zu Tisch, die gefüllt werden sollte mit geschmackvoll bedruckten Karten, auf denen man Anregungen, Kritiken und Vorschläge für ein lebens- und liebenswertes Wolgast notieren konnte. „Sagen Sie Ihre Meinung“, forderte Karin Braun vom Handels- und Gewerbeverein die Wolgaster auf, während Bürgermeister Stefan Weigler mahnte, aus der Kiste mit den Stimmzetteln keine „Meckerbox“ zu machen.

Rund 100 Wolgaster kamen zum „Snacken an der Waterkant“ auf den Fischmarkt / Bautätigkeit im Mittelpunkt

Zu hören gab es die eine oder andere Präzisierung von geplanten Investitionen. So informierte der Chef der Wohnungsgenossenschaft Wolgast (WGW), Ralf Pens, über den aktuellen Stand des Bauvorhabens „Betreutes Wohnen“ in der Hufelandstraße 8/9, Ecke Baustraße 22. Demnach liege zwar eine Baugenehmigung vor, aber da sich Spatzen, Fledermäuse und Mauersegler das Gebäude als Brutstätte für die Aufzucht ihrer Jungen ausgesucht hätten, so Pens, habe es Verzögerungen gegeben. Die Fördermittel seien genehmigt, die Ausschreibungen veröffentlicht, „wir warten jetzt auf die Ergebnisse“, sagte der Hohendorfer.

Geplant ist, das große Wohngebäude um anderthalb Etagen zurückzubauen und in den Baukörper 25 neue, altersgerechte Wohnungen zu integrieren. Nutzungsverträge für das Erdgeschoss gibt es bereits mit der Diakonie Vorpommern. Bezüglich der Zukunft der Schlossinsel sagte Bürgermeister Stefan Weigler, dass der Stand unverändert sei. Der Investor habe den Kaufpreis bezahlt, „die Bagger könnten 2020 anrollen.“ Davon auszugehen sei, dass die fünf Ziele: Wohnen, Wirtschaft, Freizeit, kulturelles Erbe der Stadt und eine attraktive Gestaltung umgesetzt werden. Inwieweit das unansehnliche „Hochhaus“

darin einbezogen werden kann, indem es vielleicht teilweise zurückgebaut wird, ist nicht bekannt.

Auch das Vorhaben Umgehungsstraße Wolgast riss Weigler kurz an. Aktuell würden die Unterlagen geprüft, danach erfolge die öffentliche Auslegung und die sich daran anschließenden Stellungnahmen. 2020 erwartet der Bürgermeister den „grünen Stempel“ für das mittlerweile 100 Millionen Euro teure Bauvorhaben. Weigler rechnet 2021 mit dem ersten Spatenstich. Die Bauzeit wird auf fünf Jahre prognostiziert.

Die drei geplanten großen Baustellen in der Innenstadt, Schuhhaus Jung, Steinstraße 15 und Schule Kirchplatz haben alle drei das gleiche Problem: „Sie ziehen sich hin“, so Weigler.

Stefan Brümmer

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