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Usedom Bau der neuen Tagesklinik soll im Frühjahr beginnen
Vorpommern Usedom Bau der neuen Tagesklinik soll im Frühjahr beginnen
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00:00 10.01.2017

Die Evangelische Krankenhaus Bethanien gGmbH will ihre Pläne zum Bau einer psychiatrischen Tagesklinik auf dem Gelände des Wolgaster Kreiskrankenhauses ab diesem Frühjahr umsetzen. Dies bestätigte Geschäftsführer Dr. Hanns-Diethard Voigt gestern auf Anfrage. Das betreffende, rund 3000 Quadratmeter große Areal, das sich nördlich des Schwesternheims an der alten Notarztwache befindet (Siehe: Karte), gehöre der zur Johanna-Odebrecht-Stiftung in Greifswald zählenden gGmbH seit etwa einem Jahr. Inzwischen, so erklärte Voigt, sei von Seiten des Schweriner Wirtschafts- und Gesundheitsministeriums der Fördermittelbescheid eingetroffen.

Demnach unterstützt das Gesundheitsressort das 2,4-Millionen-Vorhaben aus Mitteln nach dem Landeskrankenhausgesetz in Höhe von 1,6 Millionen Euro. Laut Ministerium wird die neue Tagesklinik über 22 Plätze verfügen. „Mit dem Neubau soll eine moderne Tagesklinik entstehen, die eine Patientenbehandlung nach heutigem Standard ermöglicht. Dazu gehören unter anderem unterschiedlich gestaltete Therapieräume, moderne Untersuchungsräume, ruhige Zimmer für Entspannungspausen der Patienten und auch Barrierefreiheit im Gebäude“, informierte Minister Harry Glawe (CDU). Die Bethanien gGmbH betreibt bereits seit 2010 in Wolgast eine psychiatrische Tagesklinik mit 22 Plätzen im früheren Salvador-Allende-Club an der Breiten Straße. „Diesen Standort wollen wir für unsere ambulanten Angebote weiter beibehalten“, so Dr. Voigt.

Die neue psychiatrische Tagesklinik bietet eine Ergänzung zum regionalen Behandlungsangebot. In der allgemein-psychiatrischen Einrichtung sollen Patienten im Alter zwischen 18 und 65 Jahren psychiatrisch-psychotherapeutisch behandelt werden. Neben ärztlicher und psychologischer Diagnostik und Behandlung kommen Ergotherapie, Sozialberatung, Bewegungs- und Kunsttherapie sowie Entspannungsverfahren und Psychoedukation zur Anwendung.

Gerechnet wird mit zehn Arbeitsplätzen. Die Anbindung ans Krankenhaus gilt als Vorteil, da die Tagesklinik die Infrastruktur und Ressourcen vor Ort in Anspruch nehmen kann. In der Tagesklinik sollen Menschen, die nicht oder nicht mehr vollstationär behandelt werden müssen, eine Stabilisierung in Lebenskrisen und eine Stärkung ihrer Selbstständigkeit erfahren.

Tom Schröter

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