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Usedom Baugenehmigung für Peenemünder Gerätehaus ist da
Vorpommern Usedom Baugenehmigung für Peenemünder Gerätehaus ist da
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00:05 04.05.2016
So sehen die Planer das neue Feuerwehr-Gerätehaus neben dem Wohnblock in der Peenemünder Hauptstraße. Darstellung: UPEG Trassenheide

Das geplante Peenemünder Gerätehaus hat eine weitere Hürde genommen. „Die Baugenehmigung liegt inzwischen vor“, sagt Klaus Lange von der Usedom Projektentwicklungsgesellschaft in Trassenheide. Dennoch müssen sich die Brandschützer in der nördlichsten Gemeinde Usedoms noch etwas gedulden — „gebaut wird wohl nicht vor 2017“, sagt der Planer.

Denn noch fehlt es an der Bestätigung der Fördermittel. Die Ausführungsplanung stehe noch aus, ebenso die Ausschreibungen.

Knapp 730 000 Euro soll der Neubau kosten, der auf dem Grundstück zwischen dem Abwasser- Pumpwerk und dem Wohnblock in der Peenemünder Hauptstraße entstehen wird. Über eine Sonderbedarfszuweisung vom Land werden 180 000 Euro erwartet, vom Landkreis Vorpommern-Greifswald soll es für den Neubau 243 000 Euro geben. Die Entscheidung darüber fällt Ende Juni, wie gestern Kreissprecherin Anke Radlof auf Nachfrage unserer Zeitung informierte. Der Landkreis habe bereits im April vom Land die Zuweisung zur Förderung des Brandschutzes 2016 bekommen. „Wir sind nun dabei, eine Prioritätenliste zu erstellen, über die letztendlich der Kreisausschuss als entscheidendes Gremium befinden muss“, sagt Anke Radlof.

Für den Peenemünder Etat bleiben immer noch 300000 Euro. Und dabei haben Kommune und Planungsbüro bei dem Projekt schon abgespeckt — „rund 100 000 Euro haben wir eingespart und dafür auf den gläsernen Zwischenbau verzichtet, der die beiden Hauptgebäude verbinden sollte“, so Klaus Lange. Was bleibt, sind aber die Garage für die beiden Tanklöschfahrzeuge, Umkleideräume, Sanitärbereich, Küche und der Mannschaftsraum. Für nächstes Jahr ist bei Bürgermeister Rainer Barthelmes der Umzug fest eingeplant. „Für die Entwicklung unseres Ortes ist es entscheidend, eine einsatzbereite und gut ausgerüstete Feuerwehr zu haben“, so das Gemeindeoberhaupt mit Blick auf weitere Vorhaben im Ort. Da sind der geplante Bau des „Haus des Gastes“ neben dem Historisch-Technischen Museum, die weitere Entwicklung der ehemaligen Marinedienststelle, die Hafenpromenade sowie der Gesundheitspark. Der komplette Maßnahmenplan ist im Regionalen Raumentwicklungskonzept 2020 der Gemeinde verankert.

Wenn diese Vorhaben umgesetzt sind, müssten auch die Brandschützer aufrüsten. Wehrführer Eberhard Lehmann hatte in der Vergangenheit immer wieder betont, dass eine Feuerwehr mit Grundausstattung dann nicht mehr ausreicht. Die Gemeinde brauche, ebenso wie der Nachbar Karlshagen, eine Stützpunktfeuerwehr.

Von Henrik Nitzsche

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