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Usedom Baugrund für Runge-Platz erweist sich als kompliziert
Vorpommern Usedom Baugrund für Runge-Platz erweist sich als kompliziert
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00:00 28.03.2014
Während der Baggerarbeiten stießen die Bauleute auf alte Wegebefestigungen und Fundamente früherer Gebäude. Quelle: Tom Schröter
Wolgast

An der Wolgaster Kronwiekstraße haben die vorbereitenden Arbeiten zur Gestaltung des Runge-Platzes begonnen. Schon kurz nach dem Start sehen sich die Mitarbeiter der Baufirma mit einem Problem konfrontiert: Unmittelbar unter der Oberfläche stieß ihr Bagger auf zahlreiche Fundamente einst hier stehender Gebäude sowie frühere Pflasterungen.

Um zu verhindern, dass die Oberfläche des künftigen Platzes in den Bereichen zwischen den Fundamenten nachgibt, sollen der Baugrund untersucht und der Boden an bestimmten Stellen schichtweise abgetragen und durch geeignetes Material ersetzt werden, war zu erfahren. Für Bürgermeister Stefan Weigler (parteilos) kommt der Baugrundbefund nicht überraschend. Aber: „Der bisher dort befindliche Parkplatz existiert schon eine ganze Weile und Setzungserscheinungen hatten wir bisher nicht“, beruhigt er. An anderer Stelle in der Stadt, wie etwa in einer Baulücke an der Kleinbrückenstraße, seien immer wieder Absackungen zu beobachten, weshalb der Bereich dort abgesperrt sei.

Unliebsame Überraschungen am Runge-Platz könnten den zeitlich sehr eng gestrickten Bauplan ernsthaft durcheinanderbringen. Denn: Die größtenteils aus Mitteln der Europäischen Union finanzierte Baumaßnahme müsse unbedingt bis Ende 2014 beendet und spätestens bis zum Mai 2015 abgerechnet sein, informierte Weigler. „Das wollen wir auch schaffen“, so der Bürgermeister.

Die bisherigen Arbeiten gingen noch mit keiner Sperrung der Kronwiekstraße einher. Dies wird sich laut Mitteilung aus dem Rathaus voraussichtlich in der kommenden Woche ändern. Im Zuge der Gestaltung des Runge-Platzes sollen auch Trink-, Schmutz- und Regenwasserleitungen unter der Straße erneuert werden.



Tom Schröter

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