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Usedom Beitz & Jikeli ringen um Radwege und Straßenbau
Vorpommern Usedom Beitz & Jikeli ringen um Radwege und Straßenbau
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00:05 26.03.2016

Die sozialdemokratischen Lokalpolitiker Günther Jikeli und Falko Beitz (beide SPD) werden nicht müde, sich für den Straßen- und Radwegebau im Bereich rund um Usedom einzusetzen. Nach der jüngsten Sitzung des Verkehrsausschusses beim Kreistag von Vorpommern-Greiswald meldeten sie sich erneut zu Wort, um weitere Verzögerungen bei wichtigen infrastrukturellen Maßnahmen möglichst zu verhindern. Vor allem geht es um die Kreisstraße Nummer 44 (Dargen-Stolpe, 6 Kilometer) und die Kreisstraße 46 (Wilhelmsfelde-Karnin).

Für die K 44 (bereits in Planung) besteht laut Beitz die Möglichkeit, beidseitig Fahrradschutzstreifen von 1,75 m Breite anzulegen. Damit würde Fahrzeugen wie Radfahrern geholfen, gleichzeitig behalte man den Charakter einer verkehrsberuhigten Streckenführung entlang des Haffs. Ein straßenbegleitender Radweg würde hingegen den Kauf von Land nötig machen und das Vorhaben zeitlich weiter verzögern.

Was die K 46 anbelangt, so hat das Projekt wegen des katastrophalen Zustandes der Fahrbahn höchste Priorität und ist in Planung sowie beim Verkehrsministerium angemeldet. Mit der nun aufgetauchten Forderung beim Kreis, gleichzeitig einen straßenbegleitenden Radweg zu errichten, befürchtet Jikeli, dass der Straßenbau der K 46 torpediert würde. „Und das dürfen wir keinesfalls zulassen“, fordert der SPD-Mann. Die Projekte seien unbedingt zu entkoppeln. Gleichwohl hält er einen (allerdings vom Straßenbau separierten) straßenbegleitenden Radweg für sinnvoll.

Von Steffen Adler

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