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Usedom Benzer kritisieren Straßen- und Gehwegbau
Vorpommern Usedom Benzer kritisieren Straßen- und Gehwegbau
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00:01 20.10.2017
Rege Diskussionen der Einwohner mit Verantwortlichen des Vorhabens gab es im Bereich des Grundstückes Nr. 7. Quelle: Foto: Gert Nitzsche

Das Straßenbaugeschehen bewegt die Einwohner des Ortes. Zur Bauberatung am Mittwoch kamen jetzt erstmals Benzer hinzu. Bauleiter Rüdiger Hacker und Bauamtsleiterin Petra Zeplin erläuterten den aktuellen Stand der Arbeiten. Die Bordsteine sind weitgehend gesetzt, im vorderen Bereich zur Fritz-Behn-Straße wurde die aus Feldsteinen bestehende Stützmauer zurück genommen, um die Fahrbahnbreite von 5,5 Metern inklusive befahrbarem Gehweg zu sichern. „Die Straße war marode, neue Abwasseranschlüsse mussten eingebaut werden, Regenrinne und Straßenbeleuchtung kommen hinzu“, erläuterte Bürgermeister Karl-Heinz Schröder. Die 500 Meter lange Kirchstraße bis zum Ortsausgang in Richtung Stoben soll Mitte November fertig werden.

Auf Höhe des Grundstücks von Familie Russow (Nr. 7) entwickelte sich eine rege Diskussion, unter anderem mit den Einheimischen Wiebke Liesong, Sabine Wallis und Hannes Albers. Den Vorwurf, auf schriftliche Eingaben nicht reagiert zu haben, wies Schröder zurück: „Daran kann ich mich nicht erinnern.“ Es geht um eine Rosenhecke, insbesondere aber um eine 25 Meter lange, aus L-Beton-Schalen gefertigte Stützmauer. Von Dorfverschandelung und Geldverschwendung ist die Rede. Allerdings auch davon, dass die Gemeindevertreter bereits im November 2016 ihre Zustimmung dazu gegeben haben. „Den Boden vor Haus Nr. 7 galt es abzufangen. Eine Böschung mit Feldsteinen ist von der Eigentümerin abgelehnt worden. Die Variante mit den L-Schalen war aus Kostengründen optimal, zumal wir auch die Verkehrssicherheitspflicht haben. Ich lasse mir nicht vorwerfen, Geld zu verschwenden“, so Schröder. Die Gesamtkosten der Maßnahme in Benz und Stoben sowie zwischen den Orten und weiter bis zur B 111 werden mit 1,4 Millionen angegeben. Der jetzt in Bau befindliche Abschnitt in Benz allein ist mit 395000 Euro veranschlagt.

Mehrheitlich kam die Sorge der Einwohner zur Sprache, dass mit Baufertigstellung besonders größere Fahrzeuge die nun breitere Straße mit höherem Tempo befahren werden. „Das werden wir nach Fertigstellung der Straße zu beurteilen haben. Zudem gilt die StVO, daran haben sich die Kraftfahrer zu halten“, so Zeplin. G. NITZSCHE

OZ

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