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Usedom Berliner wollen Gutshaus Waschow wieder beleben
Vorpommern Usedom Berliner wollen Gutshaus Waschow wieder beleben
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15:06 19.02.2017
Zunächst wollen sich die neuen Eigentümer dem früheren Verwalterhaus (rechts im Bild) zuwenden und dies als ihren künftigen Wohnsitz herrichten. Dann soll das zweiteilige Gutshaus folgen. Quelle: Tom Schröter
Lassan-Waschow

Olaf (48) und Heike (56) Graffenberger aus Berlin wollen dem Gutshaus Waschow bei Lassan (Landkreis Vorpommern-Greifswald) neues Leben einhauchen. Sie haben den im 19. Jahrhundert gebauten früheren Herrensitz von der Stadt Lassan gekauft und auch umliegende Grundstücke erworben, darunter den alten Gutspark, um das ursprüngliche Ensemble wieder neu zusammenzuführen.

„Wir haben schon lange den Plan, einmal unseren Lebensabend an der Ostsee zu verbringen“, berichtet Heike Graffenberger, die Lehrerin für Deutsch und Geschichte ist. Dass die Wahl auf das Gutshaus in Waschow fiel, sei Liebe auf den ersten Blick gewesen.

„Mein Mann ist Handwerksmeister und betreibt in Berlin eine eigene Bautischlerei. Und er wollte schon immer gern ein altes Haus wieder aufbauen“, so die Ehefrau. Um die vorhandene Bausubstanz vor weiterem Unheil zu schützen, haben die neuen Eigentümer am Dach des Verwalterhauses, in das ein Baum gefallen war, bereits einige Sicherungsmaßnahmen vorgenommen.

Liegt die Baugenehmigung vor, solle zunächst dieses separat stehende Gebäude als Wohnhaus hergerichtet werden. Anschließend wollen sich die Eigentümer dem aus zwei Teilen bestehenden und unter Denkmalschutz stehenden Herrenhaus zuwenden. „Das Gutshaus kann man später für Wohnraum oder Ferienunterkünfte nutzen. Eventuell wollen wir hier auch ein Therapiezentrum für behinderte Kinder einrichten“, sagt Heike Graffenberger.

Tom Schröter

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