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Bewohner des Rechtsufers fordern eigene Polizeiwache

Swinemünde Bewohner des Rechtsufers fordern eigene Polizeiwache

Bestehende Gefahren durch Terminals sowie zunehmende Zahl von Diebstählen machen Kontrollen rund um die Uhr nötig

Swinemünde. Die Bewohner des Rechtsufers der Swine in Swinemünde fordern die Wiedereröffnung der Polizeiwache. Ihrer Meinung nach ist dies notwendig, weil ein schneller Zugriff der Polizei fehlt. Vor allem, wenn es zum Diebstahl, zum Überfall oder zum ordnungswidrigen Verhalten kommt. Einen entsprechenden Antrag hat man bereits dem Präsidenten von Swinemünde, Janusz Zmurkiewicz, gestellt. Die Entscheidung über die Eröffnung einer Polizeiwache liegt beim Innenministerium.

„In Bezug auf die Entstehung des Gasterminals, die Entwicklung des Fährterminals und anderer Unternehmen, einen starken Anstieg des Lkw-Verkehrs, die gefährliche und schädliche Auswirkungen zur Folge haben könnten sowie möglicher Migration von Flüchtlingen, ist dies einfach eine Notwendigkeit“, sagt Sylwia Marszalek, die Ratsvorsitzende des Stadtbezirks Warszów. In einem Brief an den Präsidenten von Swinemünde haben die Vertreter der Einwohner vom Rechtsufer hervorgehoben, dass die Schaffung von 200 Sozialwohnungen in diesem Stadtteil zu einer Erhöhung der „pathologischen Verhaltensweisen“ beigetragen hat. Der Rat Slawomir Nowicki fügte hinzu, dass es Zeiträume gibt, wo Warszów ohne polizeiliche Beaufsichtigung bleibt. Seiner Meinung nach nehmen Diebstähle zwischen 18und 20 Uhr zu. Die Polizeizentrale in Swinemünde weist diese Beschuldigungen zurück.

„Der Polizeidienst im Rechtsuferbereich der Stadt erfolgt in drei Schichten. Die Kontinuität des Dienstes dauert rund um die Uhr, und der Wechsel der Patrouille erfolgt nach der Ankunft der nächsten Patrouille. Infolge der Schichtwechsel mangelt es im Rechtsuferbereich nicht an Polizisten“, versichert Beata Olszewska, Pressesprecherin der Polizeizentrale in Swinemünde.

Eine Polizeiwache im Rechtsufer wurde 2003 bei der Reorganisation der Polizei im ganzen Land abgeschafft. Die Bewohner von Warszów wurden bei ihren Bemühungen um die Polizeiwache von lokalen Unternehmen unterstützt. Dafür ist auch der neue Polizeichef in Swinemünde. Er versicherte, dass er sich um weitere Stellen bemühen wird. Die Stadt informierte, dass sie 125 000 Zloty für die Polizeiunterstützung während der Sommersaison überreicht hatte. Dadurch kehren auf die Straßen der Stadt Fahrradpatrouillen zurück und auf Wassergebiete Motorboote. Nach Swinemünde kommen auch zusätzliche Polizisten.

Wie unsere Zeitung inoffiziell erfahren hat, wird die Polizeiwache in Warszów wahrscheinlich in der Sommersaison funktionieren. Zuvor musste sie renoviert werden.

Radek Jagielski

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