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Usedom Bischof mit diplomatischem Geschick
Vorpommern Usedom Bischof mit diplomatischem Geschick
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00:00 30.08.2013

1928in dem Jahr wurde auf dem Schloßberg in Usedom ein Erinnerungskreuz aufgestellt. Es trägt die Inschrift „Gott will nicht erzwungenen, sondern freiwilligen Dienst.“ Einer der Otto-Biographen legt es dem Fürsten Watislaw in den Mund, um die Mission Bischof Ottos von Bambergs zu charakterisieren. Seither ist dieses Wort oft infrage gestellt worden. Man weist auf die — zum Teil mit militärischer Gewalt — erzwungenen Christianisierungen gerade im Mittelalter hin.

Brigitte Metz beschreibt den Bischof in der vor zehn Jahren im Störr Verlag erschienenen Broschüre „Die Christianisierung Vorpommerns“ so: Er war kein Freund von Gewaltmaßnahmen. Er hat sich mit diplomatischem Geschick und psychologischem Einfühlungsvermögen immer für eine friedliche Lösung eingesetzt. Diese Haltung zeigt sich auch bei seinen Missionsreisen.

Er dachte nicht in nationalen Grenzen. Er bemühte sich, zwischen polnischen und deutschen Interessen einen gemeinsamen Weg zu erreichen — um seines Missionswerkes, um der Kirche Jesu Christi willen.

OZ

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