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Usedom Brache im Industriegelände verkauft
Vorpommern Usedom Brache im Industriegelände verkauft
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00:00 27.01.2018
In den vergangenen Tagen wurde auf dem Grundstück im Industriegelände aufgeräumt. Früher befand sich hier ein Getränkehandel. Im Laufe der Zeit war das Areal stark vermüllt. Zudem hatte sich allerlei Wildwuchs breit gemacht. Quelle: Foto: Tom Schröter

Seit einigen Tagen sind im Gewerbegebiet Am Poppelberg in Wolgast umfangreiche Aufräumarbeiten im Gange. Konkret geht es um die Fläche in Nachbarschaft des Repo-Marktes, auf der sich zu früherer Zeit ein Getränkegroßhandel befand und auf der ein späterer Eigentümer die Produktion von Fahrgestellen für Lkw plante. Wie zu erfahren war, ist nunmehr die BBG Grundstücks (Holding) GmbH & Co. KG mit Sitz in Hildesheim Eigentümerin des etwa 13000 Quadratmeter großen Areals. Die Gesellschaft soll das seit vielen Jahren brach liegende Gelände im Zuge der Zwangsversteigerung erworben haben. Diese, so heißt es, sei vom Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung Festland-Wolgast beantragt worden, da unbeglichene Abwasser-Anschlussbeiträge auf dem Grundstück lasteten und der Verband auf deren Bezahlung drängte.

„Wir müssen das Grundstück jetzt erst einmal ordnen“, sagte gestern Siegfried Schröder von der BBG-Geschäftsführung. Dabei verwies er auf die Fällung unter anderem mehrerer großer Bäume, die bis zum 28. Februar zu erfolgen habe, und auf die Beräumung des Gebietes. In den zurückliegenden Jahren war das Areal mehrfach als illegale Müllkippe missbraucht worden. Nun muss auch dieser Unrat entsorgt werden. Spruchreife Pläne für eine Nutzung des Grundstücks gibt es laut Schröder momentan noch nicht. Zu einer möglichen Erweiterung angrenzender Märkte wollte er sich derzeit nicht äußern.

Pläne gibt es bekanntlich auch für das in direkter Nachbarschaft der BBG gelegene Grundstück, auf dem sich unter anderem das frühere IPE-Gebäude befindet. Die Gebrüder Roland und Ronny Roeßler möchten eine 11 000 Quadratmeter große Halle und ein Verwaltungsgebäude (3000 Quadratmeter) von privater Hand erwerben und für eine Ausstellung namens „Weltenkonstruktorium“ herrichten. Spektakuläre historische Ereignisse, Bauwerke, Szenen historischer Schlachten sowie maritimes Spektakel sollen in großen Dioramen maßstabsgerecht nachgestaltet werden und Tausende Besucher anlocken. Ende November hatte Roeßler den Beginn der Sommersaison 2019 als Zielmarke für den Eröffnungstermin genannt. Gestern räumte er auf unsere Nachfrage ein, dass die Finanzierung des Vorhabens bisher noch nicht habe geklärt werden können. Roland Roeßler will nochmals den Kontakt zu Dr. Ulrich Vetter von der Förder- und Entwicklungsgesellschaft Vorpommern-Greifswald mbH suchen, der das Vorhaben unterstützt hatte.

Tom Schröter

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