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Usedom Brandanschlag auf mögliche Flüchtlingsunterkunft
Vorpommern Usedom Brandanschlag auf mögliche Flüchtlingsunterkunft
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15:10 11.10.2015
Spuren des Brandanschlages an der Hauswand Quelle: Tilo Wallrodt
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Trassenheide

Am Sonntagmorgen warfen Unbekannte zwei mit Brandbeschleuniger gefüllte Glasflaschen gegen die Hauswand eines seit zehn Jahren leer stehenden Gebäudes in der Trassenheider Strandstraße. Laut Bürgermeister Horst Freese wird geprüft, ob in dem Haus einer ehemaligen Metallbaufirma Flüchtlinge untergebracht werden können.

Schaden ist laut Polizeiangaben kaum entstanden, lediglich die Wand sei leicht verrußt worden. Vor dem Haus habe ein Stück Rasen gebrannt. Die Kräfte der Feuerwehr Trassenheide konnten eine größere Ausdehnung des Feuers verhindern.

Freese verurteilte die Tat. Nach seinen Worten sollte das Bürogebäude eines leerstehenden Betriebsgeländes für 15 Flüchtlinge hergerichtet werden. Die Gemeindevertretung sei über die Pläne informiert, allerdings sei die letzte Entscheidung noch nicht gefallen. Dem Eigentümer sei vom Landkreis ein Mietvertrag übersandt worden, der noch nicht unterschrieben zurück sei. An dem Plan, dort für etwa ein Jahr Flüchtlinge unterzubringen, werde trotz des Anschlags festgehalten.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.



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