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Usedom „Buenos dias, liebe Usedomer“
Vorpommern Usedom „Buenos dias, liebe Usedomer“
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00:00 23.09.2016
Karin Braun und ihr Lehrer Alberto Sevillano. Der Spanier bringt den Usedomern seine Muttersprache bei. Quelle: Ingrid Nadler

Buenos dias! In der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) in Usedom lernen sieben Frauen und Männer seit wenigen Wochen Spanisch. „Weil wir uns im Urlaub in spanischsprechenden Regionen besser verständigen wollen“, begründet zum Beispiel Dr. Irena Müller ihr Schulbankdrücken. Oder Kerstin Tietz: „Weil ich Urlauber in der Stadtinformation am liebsten in ihrer Muttersprache begrüße.“ Die städtische Mitarbeiterin verfügt bereits über respektable Polnisch- Kenntnisse und auch die wichtigsten Umgangsformen im Englischen sind ihr aus der Schulzeit vertraut.

Die älteste Abendschülerin ist Karin Braun (72), die parallel zum Spanischen auch noch Polnisch lernt. Respekt! „Wir müssen unseren Kopf doch fit halten", sagt die pensionierte Cellistin, die in Dewichow lebt. Ihr Lehrer ist fast 40 Jahre jünger und begeistert von der Motivation seiner Schüler. Alberto Sevillano kommt aus Madrid. Er lebt seit drei Jahren in der Universitätsstadt Greifswald, wo er an seiner Doktorarbeit in Kulturgeschichte arbeitet. Die Frage, ob ihm der spanische Sommer in Deutschland gefehlt hat, verneint er lachend. „Es war perfekt hier. Man kann mit dem Fahrrad ans Wasser fahren. Das ist für einen Madrider ja überhaupt nicht möglich!“, sagt la profesora.

Ingrid Nadler

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