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Bürger sollen nicht über Marina abstimmen

Heringsdorf Bürger sollen nicht über Marina abstimmen

Heringsdorfer Gemeindevertreter lehnen Bürgerentscheid zu dem Bauprojekt ab.

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Frank Lettner

Heringsdorf. Die Bewohner der Kaiserbäder sollen nicht über den Bau einer Marina neben dem Schloonsee abstimmen dürfen. Zehn Gemeindevertreter lehnten einen Bürgerentscheid zu dem Bauprojekt auf ihrer vergangenen Sitzung ab, neun sprachen sich dafür aus. Damit ist ein Bürgerentscheid vorerst vom Tisch.

Leidenschaftlich wie immer, wenn es um das Thema „Marina“ geht, verlief die Diskussion um den Antrag der Fraktion „Bürgerinitiative gegen eine unverbaute Außenküste/Die Linke“ zur Durchführung eines Bürgerentscheids zur geplanten Schloonsee-Marina. Wie bereits berichtet, läuft dafür zur Zeit ein Raumordnungsverfahren, dessen Abschluss für das Frühjahr 2014 erwartet wird.

Der Gemeindevertreter Uwe Wehrmann echauffierte sich, dass durch eine Bürgerbeteiligung eine „ideologisch verblendete Diskussion“ losgetreten werde. „Es handelt sich lediglich um ein touristisches Bauvorhaben“, beschwichtigte er. Frank Lettner (BI/Die Linke) verteidigte den Antrag und den frühen Zeitpunkt dafür, schließlich seien Fristen einzuhalten und man wolle zeitnah reagieren.

Seine Fraktion beabsichtigte, den Bürgerentscheid zeitgleich mit der nächsten Kommunalwahl am 25. Mai 2014 durchführen zu lassen, um Kosten zu sparen. Bürgermeister Lars Petersen findet den Termin ebenfalls gut, da er sich dadurch eine höhere Wahlbeteiligung verspricht. Lettner kündigte an, nun Unterschriften auf der Straße zu sammeln, um auf diesem Weg einen Bürgerentscheid zu erreichen.

Nach aktuellen Plänen soll die neue Marina 60 Liegeplätze im Vorhafen, rund 300 im Seglerhafen, dazu eine Yachthafenpassage, Gewerke und Geschäfte bekommen. Ferienwohnungen und -häuser soll es hingegen nicht geben. Die Investoren wollen 50 Millionen Euro in das Projekt investieren.

 

Dietmar Pühler

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