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Usedom Bundesliga: Peenebuben droht Abstieg
Vorpommern Usedom Bundesliga: Peenebuben droht Abstieg
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02:20 20.06.2017

Die erste Mannschaft des Wolgaster Skatvereins hat den zweiten Doppelspieltag der 1. Skat-Bundesliga im 700 Kilometer entfernten Rotenburg an der Fulda absolviert. Alle Spieler waren sich einig, dass das ein sehr schwerer Spieltag werden würde. „Herz Ass“ Dresden als Titelverteidiger, „Euro Skat“ Treuchtlingen als Vize des Vorjahres sowie die vor diesem Spieltag auf Rang zwei liegende Mannschaft „Joker“ Oberhausen waren die Gegner.

Insgesamt waren zwölf Punkte zu vergeben, wovon die Wolgaster nur einen einzigen erkämpften. Das Spielniveau in dieser Liga ist sicher das Beste, was der Skatsport zu bieten hat, und so musste die junge Mannschaft erkennen, dass sie dem im Moment noch nicht gewachsen ist – man war chancenlos. Und wenn doch die Gelegenheit güngstig war, passierten auf Grund mangelnder Erfahrung taktische Fehler. Allein der Kampfgeist reichte gegen diese mit Europameistern, Vizeeuropameistern und Deutschen Meistern gespickten, turniererfahrenen Teams nicht aus. Während am Samstag noch Paul und Egon Burmeister, Mirko Keller, Lutz Dill und Ralf Zimmermann zu fünft kämpften, fiel letzterer für den zweiten Wochenendspieltag krankheitsbedingt aus.

Ein weiteres Handicap für den Versuch, die Abstiegsplätze zu verlassen, denn der Reservespieler ist sehr wichtig, wenn es bei einem der Spieler mal gar nicht läuft. Mit dem 1.SC Hillesheim war diesmal nur ein Titelaspirant als Gegner dabei, wogegen die „SIG Buben“ Elmenhorst und Tübingen nicht ganz so hoch einzuschätzen waren. So gelangen den Wolgastern auch je zweimal zwei und zweimal ein Punkt. Sechs Zähler, wodurch noch die theoretische Chance auf den Klassenerhalt besteht. Mit 17:35 Punkten rangieren die skatbesessenen Wolgaster auf dem enttäuschenden 18. Platz, wobei es schon sieben Zähler Rückstand auf das rettende Ufer sind. Es war klar, dass es eine unglaublich schwierige Saison werden würde, aber dass der Abstand zu den Allerbesten so groß sein würde, hatte niemand erwartet. Bis zum letzten Doppelspieltag im September ist jedoch genug Zeit, um sich zu verbessern.

rz

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