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Bundesparlamentarier lernen Usedoms Infrastruktur kennen

Zirchow Bundesparlamentarier lernen Usedoms Infrastruktur kennen

Mitglieder der Arbeitsgruppe „Verkehr“ folgten gestern Einladung auf die Insel

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Die Bundestagsmitglieder Ulrich Lange (l.) und Matthias Lietz gestern bei der Stippvisite auf dem Flughafen Heringsdorf.

Quelle: Steffen Adler

Zirchow. „Vom Papier her hat man von manchem Projekt keine rechte Vorstellung. Deshalb sind wir heute auf Usedom unterwegs, um die Situation und Vorhaben unmittelbar kennenzulernen.“ So beschrieb Ulrich Lange, Leiter der CDU/CSU-Arbeitsgruppe „Verkehr und digitale Infrastruktur“ im Deutschen Bundestag gestern Mittag die Motivation für eine Informationsreise, die 16 Parlamentarier aus der Hauptstadt für einen Tag auf die Ferieninsel brachte.

Organisiert hatte diese schon etwas ungewöhnliche Tour Arbeitsgruppenmitglied Matthias Lietz (CDU), der seit längerem darum bemüht ist, seine Kollegen im Bundestag für die Randlagensorgen und Verkehrsprobleme von Usedom und Vorpommern-Greifswald als Teil des Flächenlandes MV sensibel zu machen. „Tatsächlich sind Zahlen von Verkehrszählungen und errechnete Kosten-Nutzen-Faktoren nicht alles, zumal es hier in einer wunderschönen Tourismusregion auch sehr stark um Saisonverkehre geht“, zeigte sich Lange schon am Mittag einsichtig. Man habe entlang der B 110 bis nach Zirchow erlebt, was es bedeutet, wenn es an straßenbegleitenden Radwegen fehlt. „Da ist hier schon noch einiges zu tun“, sagte der Parlamentarier aus Nördlingen bei Augsburg.

Für die Ortsumgehung Wolgast, die bereits Eingang in den ersten Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplanes gefunden hat, erwarten Lietz und Lange, dass die letztlich verbindlichen Entscheidungen nach den Lesungen im Bundestag Ende Oktober dieses Jahres getroffen werden. Was die zweite Schienenanbindung Usedoms via Karniner Brücke angeht, so werde das Projekt laut Lange „durchaus kritisch gesehen“. Es sei vielmehr abgemachte Sache, dass die Bahnverbindung Angermünde-Stettin für beide Seiten Vorrang habe. Daher sei sie auch für den Bundesverkehrswegeplan angemeldet.

Steffen Adler

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