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Usedom Schauspieler flambiert Octopus-Burger
Vorpommern Usedom Schauspieler flambiert Octopus-Burger
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18:05 04.11.2018
Erwin Bröderbauer kam als Konsul Warin, dem Bürgermeister der Stadt Vineta, zum „Pier14“. Quelle: Hannes Ewert
Zinnowitz

Auf einmal wurde es ganz still im Heringsdorfer Weg an der Ecke zur Neuen Strandstraße. Die Musik ist verklungen, der Moderator ist für einen kurzen Augenblick stumm und alle Augen der Zuschauer richten sich auf Erwin Bröderbauer. Die Gäste halten ihre Handys hoch, drehen Videos oder machen Fotos. Der Schauspieler kennt es, im Rampenlicht zu stehen. So etwas wie gestern Nachmittag hat er auch noch nicht erlebt. Er ist gerade dabei, einen gekochten Octopus in seine Einzelteile zu zerlegen. Dieser wird nämlich Teil seines Burgers – zusammen mit einem Rinderfilet. Geprobt hat der Mime diese originelle Kombination nach eigenen Angaben vorher nicht. Und ganz zum Schluss wurde es noch heiß – richtig heiß sogar. Nicht für die Zuschauer, aber für seinen Burger. Er flambierte das gute Stück. Der 46-Jährige trat gestern Nachmittag bei der sogenannten Burgermeisterschaft im „Pier14“ an. Dort trat der Zinnowitzer gegen andere Amtskollegen wie Stefan Weigler aus Wolgast oder auch Peter Usemann aus dem Ostseebad an. Mit dabei waren auch Jutta Dinse aus Züssow und Jochen Storrer aus der Stadt Usedom. Dieser gewann mit seinem Lachs-Burger den Contest. Er darf eine Klasse seiner Wahl zum Burgeressen nach Zinnowitz einladen.

Aber seit wann ist Erwin Bröderbauer ein Bürgermeister? „Von der versunkenen Stadt Vineta natürlich“, sagt er und lacht. Dort spielte er in diesem Jahr den Konsul Warin und hütete das Geld der Stadt. „Erst vor zwei Tagen bekam ich erst das Angebot, dass ich dabei sein darf“, erklärt er. Er taufte seinen Burger auf den Namen „Dirty Harry“. „Wenn man einmal in ihm gefangen ist, kommt man nicht wieder heraus. Dafür sind die Tentakeln des Octopus da“, erklärt Bröderbauer. Am Ende holte er überraschend den dritten Platz. Lars Petersen aus Heringsdorf und sein Amtskollege Karl-Heinz Schröder aus Benz waren verhindert. Auch Petersens Vertretung, Kurdirektor Thomas Heilmann, konnte terminlich nicht.

Der Zinnowitzer Bürgermeister Peter Usemann belegte mit seinem Raclette-Burger den zweiten Platz. „Ich habe Gehacktes vom Rind genommen und darin den Raclette-Käse versteckt“, erklärt er. Dazu kamen unter anderem noch Tomaten und Pilze. „Ich war erst mit der Soße überhaupt nicht zufrieden. Anscheinend hat sie der Jury doch noch geschmeckt“, sagt er. Usemann steht gerne hinter dem Herd und kocht etwas. Vor zwei Jahren, bei der ersten Challange dieser Art, gewann er das Rennen. Noch heute ist sein Burger auf der Speisekarte vom Pier14. Im Vorjahr gewann sein Amtskollege Petersen aus Heringsdorf. „Diesen Burger konnten wir leider nicht in die Speisekarte aufnehmen, da er zu kompliziert war. Er brauchte mehr als eine Stunde, um ihn zubereiten. Den Alltagstest hat er leider nicht bestanden“, erklärt Jenny Meyer vom Pier14.

Bürgermeisterin Jutta Dinse aus Züssow war zum ersten Mal dabei. „Ich versuche mein Bestes“, sagt sie. Sie packte ihrem Burger sogar ein Stück Brot dazu. Stefan Weigler punktete bei der Jury mit seinem gesunden „Wolgaster Herbstburger“ aus vielen Äpfeln, schaffte es aber nicht unter die ersten Drei. Den Zuschauer gefiel das amüsante Treiben. Sie honorierten die Arbeit der Jury und der Bürgermeister mit viel Applaus.

Hannes Ewert

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