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Chaos bei den Finanzen – Kämmerei ist unterbesetzt

Heringsdorf Chaos bei den Finanzen – Kämmerei ist unterbesetzt

Versinkt das Ostseebad im Finanzchaos? Anders ist der Antrag der Fraktion BI/Die Linke kaum zu bewerten. Dabei ging es um die „Wiederherstellung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Gemeinde“.

Heringsdorf. Versinkt das Ostseebad im Finanzchaos? Anders ist der Antrag der Fraktion BI/Die Linke kaum zu bewerten. Dabei ging es um die „Wiederherstellung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Gemeinde“. Begründet wurde dies am Donnerstagabend mit der dauerhaften Unterbesetzung in der Kämmerei der Gemeinde. Von drei Stellen ist nur eine besetzt. Der Kämmerer fällt krankheitsbedingt seit September 2015 aus, eine weitere Stelle ist wegen Mutterschutz derzeit vakant. „Die gesamte Arbeit soll im wichtigsten Bereich der Gemeinde von einer verbliebenen Mitarbeiterin geleistet werden, was verständlicherweise nicht funktionieren kann“, heißt es in der Begründung des Antrages. Deshalb, so drängt die Fraktion, solle ein geeigneter Mitarbeiter in der Kämmerei eingestellt werden.

Ohne wirtschaftliche Leistungsfähigkeit sind nämlich keine Investitionen möglich, für Förderungen fehlen die Eigenmittel. Und das in einer Zeit, in der die Kreis-Kommunalaufsicht die Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes fordert. Finanzausschusschef Matthias Mantei (CDU) hätte diesen Antrag aus dem Rathaus erwartet. „Wahrscheinlich sieht die Verwaltung das aber anders. Wir brauchen in der Abteilung unbedingt eine Unterstützung“, forderte er.

Bürgermeister Lars Petersen (CDU) betonte, hinter dem Antrag zu stehen. Die Verwaltung habe eine befristete Stelle ausgeschrieben. „Es gab keine geeigneten Bewerber. Ein Kämmerer kann nicht ausgeschrieben werden. Das liegt an seinem Status als Beamter. Er wird weiter bezahlt“, so der Bürgermeister, der nun von der Gemeindevertretung den Auftrag bekommen hat, zur Juni-Sitzung eine Lösung zu präsentieren. Petersen: „Die ist jetzt schon klar. Wir müssen eine Planstelle schaffen, die die Arbeit in der Kämmerei unterstützt.“

Auf Nachfrage von Hans-Jürgen Merkle (BI), wie weit der Entwurf für den Doppeletat 2017/2018 ist, antwortete Petersen: „Erst müssen wir das Haushaltssicherungskonzept fortschreiben.“ Für Merkle ist damit der Beginn der Sanierung der Ahlbecker Europaschule im nächsten Jahr fraglich.

hni

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