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Usedom DRK-Blutspendedienst dankt treuen Spendern und Helfern
Vorpommern Usedom DRK-Blutspendedienst dankt treuen Spendern und Helfern
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00:00 02.06.2017
Am Mittwoch luden Vertreter des DRK Blutspender und Helfer zum Abendessen ins Wirtshaus „Zum Alten Schweden“ in Wolgast ein. Quelle: Foto: Tom Schröter
Ist Blutspenden schädlich?

„Indem ich Blut spende, kann ich anderen helfen“, sagt Eckhard Gerstenberg aus Karlshagen kurz und bündig. Schon während seiner Schulzeit sei er regelmäßig zum Blutspenden gegangen. „Eine Zeit lang gab es sogar Geld dafür als Motivation. Aber dies ist schon lange her“, erzählt der 65-jährige Insulaner. Wer sich heute freiwillig zum Aderlass in Regie des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) begibt, erhält noch vor Ort einen herzhaften Imbiss, Obst und reichlich zu trinken.

Eckhard Gerstenberg gehört zu jenen treuen Blutspendern, die am Mittwochabend vom DRK-Blutspendedienst in das Restaurant „Zum Alten Schweden“ an der Breiten Straße in Wolgast eingeladen waren. „Wir wollen heute einigen regelmäßigen Spendern und ehrenamtlichen Helfern mit einem Abendessen für ihren Einsatz Dankeschön sagen“, erklärte Andrea Voellmer, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit am Institut für Transfusionsmedizin in Stralsund. Leider kamen nur wenige der Einladung nach, was die Gastgeber bedauerten. Schließlich schweißt ein geselliges Beisammensein die Partner noch enger zusammen.

Auf der Ladungsliste standen fünf Personen, die sich bereits 25 Mal jeweils 500 Milliliter ihres Lebenssafts abzapfen ließen, sowie drei Personen mit 50 und zwei Mitstreiter mit sogar 75 Blutspenden.

Hinzu kamen freiwillige Helfer, die zu den Spendeterminen den Imbiss für die Blutspender zubereiten. Zu ihnen zählen zum Beispiel Ursula Lichner und Simone Faber von der DRK-Sozialstation Zinnowitz, die an den Abnahmeorten in der Karlshagener Feuerwehr und in der Freien Schule Zinnowitz ihren wichtigen Dienst versehen. „Wir kaufen als Mitarbeiterteam gemeinsam ein, schmieren Brötchen, kochen Eier und richten später auch alles an“, erzählte Simone Faber aus Trassenheide. Acht Termine pro Jahr seien auf diese Weise zu betreuen.

„Der nächste Blutspendetermin in der Region ist am 12. Juni von 14 bis 18 Uhr in der Physiotherapie im Kreiskrankenhaus Wolgast“, verkündete Andrea Voellmer. „Alle sechs Wochen ist in Wolgast Blutspendetermin, was mit der sehr positiven Resonanz zusammenhängt. Im Durchschnitt finden sich 45 Spender im Krankenhaus ein.“ Zudem lobte Andrea Voellmer ausdrücklich die Kooperation und das Entgegenkommen der Klinikleitung. Die DRK-Blutspendedienste, so betonte sie, arbeiteten gemeinnützig nach dem Prinzip der Kostendeckung. Das heiße: Kosten, die tatsächlich anfallen, müssten den belieferten Krankenhäusern in Rechnung gestellt werden. Verdient werde nicht.

An den Blutspendedienst häufig gerichtete Fragen

Die Blutmenge ist im Verhältnis zur Gesamtblutmenge des Körpers so gering, dass der Verlust schnell ausgeglichen wird. Neuere Forschungsergebnisse weisen sogar darauf hin, dass regelmäßiges Blutspenden das Risiko für einen Herzinfarkt senken kann.

Kann man sich beim Blutspenden mit Aids infizieren?

Für den Spender besteht keine Ansteckungsgefahr. Alle Geräte sind steril und werden nur einmal benutzt.

Tom Schröter

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