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Usedom Dach der Bunkerwarte kann saniert werden
Vorpommern Usedom Dach der Bunkerwarte kann saniert werden
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21:29 25.04.2018
Die Bunkerwarte dient seit 2004 als Eingangsbereich des Historisch-Technischen Museums Peenemünde. Quelle: Foto: Henrik Nitzsche
Peenemünde

Die Bunkerwarte des Historisch-Technischen Museums (HTM) Peenemünde kann ein neues Dach bekommen. „Knapp 100 000 Euro haben wir jetzt zusammen“, sagt Kerstin Teske, Verwaltungschefin des Amtes Usedom Nord. Die rund 700 Quadratmeter große Dachfläche der Bunkerwarte, die seit 2004 auch als Eingangsbereich des HTM genutzt wird, ist marode. „In einigen Bereichen ist bereits der blanke Beton zu sehen. Teile von der Dachhaut sind bereits runter, so dass wir schon Wasserschäden hatten“, sagt Michael Gericke, Geschäftsführer des HTM. Die Dachsanierung erfolge unter denkmalgerechten Aspekten und soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Die Hälfte der Sanierungsmittel steuert der Bund bei. Im Rahmen des Förderprogramms „Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Ostdeutschland“ werden rund vier Millionen Euro für bedeutende Kulturvorhaben in den fünf ostdeutschen Bundesländern zur Verfügung gestellt. Zu den 27 Projekten, die der Bund fördert, zählt auch das Museum in Peenemünde. 30000 Euro gab es aus dem Vorpommern-Fonds, 20000 Euro nimmt Peenemünde aus dem eigenen Etat. „Jetzt können wir die Ausschreibung vorbereiten“, so Kerstin Teske.

Die Bunkerwarte wurde zusammen mit dem Kraftwerk errichtet. Mit den bis zu zwei Meter starken Wänden und Decken aus Stahlbeton diente der Hochbunker dem Kraftwerkspersonal während des Krieges als Luftschutzeinrichtung, beherbergte aber auch die Schaltwarte des Kraftwerkes.

Henrik Nitzsche

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