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Usedom Das Bauen auf der Promenade geht weiter
Vorpommern Usedom Das Bauen auf der Promenade geht weiter
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00:00 12.03.2016
Das „Strandschloss“ an der Binzer Promenade dient als Vorlage für das neue Bansiner Haus. Quelle: Frank Burchett

Das künftige Zentrum der Bansiner Promenade bleibt für mindestens ein Jahr weiterhin Bauplatz. Nach der Eröffnung des kurz vor der Fertigstellung stehenden Seetel-Hotels „Kaiserstrand“, die Rolf Seelige-Steinhoff für Anfang April angekündigt hat (die OZ berichtete), wird es, wenn überhaupt, nur eine kleine Baupause geben.

Das künftige Zentrum der Bansiner Promenade bleibt für mindestens ein Jahr weiterhin Bauplatz.

Der Grund: Sven Paulsen, Geschäftsführer der Sylter Verkehrsgesellschaft (SVG) und Inhaber der Insel + Hallig Reederei Westerland, deren Adlerschiffe auf Nord- und Ostsee unterwegs sind, bereitet auf seinem Grundstück in unmittelbarer Nachbarschaft des „Kaiserstrandes“ den Bau seines Wohn- und Geschäftshauses vor.

Wo zurzeit noch im Einvernehmen beider Bauherren das Material für den „Kaiserstrand“ lagert, soll bald ein Gebäude mit 29 Ferienwohnungen und 600 Quadratmeter Gewerbefläche für Einzelhandel und Gastronomie entstehen. Zwei der Ferienwohnungen sind Penthousewohnungen.

„Ursprünglich wollten wir schon im April mit dem Bau beginnen. Aber das wird wohl nicht mehr klappen. In der augenblicklichen Situation sind die Baufirmen gut ausgelastet“, sagt Paulsen, der gerade noch im engen Gespräch mit verschiedenen Firmen steht. „Der Baubeginn ist noch nicht endgültig terminiert, da momentan Verhandlungen laufen und der Auftrag noch nicht vergeben ist“, ergänzt Juliane Peter, bei der Adler-Reederei verantwortlich für Marketing & PR. Für die Bauzeit, während derer nunmehr die Familie Seelige-Steinhoff einen Teil des Parkplatzes in der Bergstraße für Materiallagerungen zur Verfügung stellt, hat Paulsen etwa ein Jahr eingeplant. Damit ist die Fertigstellung des Komplexes, anders als ursprünglich beabsichtigt, bei besonderen Wetterkapriolen nicht mehr zum Saisonstart 2017 sicher. „Wir werden sehen, welches Bautempo das Wetter zulässt“, sagt Juliane Peter.

Bei der Projektplanung lehnt sich der Investor inhaltlich und architektonisch an sein Binzer Geschäftshaus „Strandschloss“ an der dortigen Strandpromenade Ecke Hauptstraße nahe der Seebrücke an.

„Dieses Nutzungskonzept hat sich als gute Mischung von Handel, Gastronomie und Wohnen erwiesen“, sagt Juliane Peters. Auch das renommierte Sylter Fisch-Restaurant Gosch werde hier einziehen.

Es gibt auch schon einen Namen für das Gebäude. Nach der Fertigstellung soll es ganz modern „Beachhaus“ (Strandhaus) heißen. Auch das Binzer Schwesternhaus trägt den Strand im Namen.

Von Angelika Gutsche

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