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Usedom Das Jubiläum der Bergschlange
Vorpommern Usedom Das Jubiläum der Bergschlange
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14:50 25.06.2017
Hinweistafel in Zemitz mit dem aufgezeichneten Wanderweg zum Bauerberg am Peenestrom. Quelle: Archiv
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Lassan

Am 14. Juni 1817, also vor 200 Jahren, ereilte das Dörfchen Bauer-Wehrland bei Lassan (Landkreis Vorpommern-Greifswald) schweres Unglück, das sogar Eingang in die regionale Sagenwelt fand.

Die Geschichte beginnt damit, dass in dem Bauerberg nahe dem Ortsteil Bauer seit ewigen Zeiten eine ungeheuer große Schlange wohnt, die von den Leuten in der Gegend die alte große Bergschlange genannt wird.

Das sagenumwobene Reptil ist ein großer Schrecken für die ganze Gegend, denn wenn es sich sehen lässt, geschieht bald großes Unheil in der Nähe – entweder, so die Sage, ein unvermuteter Todesfall, eine Feuersbrunst oder eine große Dürre, „dass keine Saat und keine Frucht gedeihet“.

Im Jahre 1817, so wird erzählt, habe eine Bauersfrau das Unglückstier gesehen. Und es kam, was kommen musste. „Am Tage darauf, das war der vierzehnte Junius des genannten Jahres an einem Sonnabend, entstand auf einmal des Nachmittags eine erschreckliche Feuersbrunst im Dorfe Bauer, welche in wenigen Augenblicken 32 Wohnhäuser in Asche legte.

Das Wunderbarste und Schrecklichste dabei war, daß die Frau, welche die alte große Bergschlange gesehen hatte, auf eine gräßliche Weise in dem Feuer verbrannte.“

Tom Schröter

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