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Usedom „Den Platz hier gebe ich doch nicht auf“
Vorpommern Usedom „Den Platz hier gebe ich doch nicht auf“
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00:00 30.07.2018
Sängerin Vanessa Mai war die letzte Künstlerin beim Zehn-Stunden-Schlager-Marathon auf dem Flugplatz Anklam. Sie begeisterte mit alten und neuen Titeln und fand die Stimmung toll. Ihre Show brachte sie noch im Trockenen über die Bühne, erst später gab’s Gewitter. FOTOS (7): CORNELIA MEERKATZ
Anklam

„Zugabe, Zugabe ...“ Die 6000 Schlagerfans auf dem Flugplatz in Anklam kannten am Sonnabend kein Halten mehr. Wer nicht schon vorher zu den Hits seiner Fans am Tanzen war, tat es spätestens als DJ Ötzi die Bühne betrat. Der Österreicher riss das Publikum nicht nur mit wie kein Zweiter, sondern bezog es auch ein: Kinder wurden so auf der Bühne zum Backgroundchor.

Schlager pur hieß es am Sonnabend auf dem Flugplatz Anklam. 6000 Schlagerfans erlebten zehn Stunden lang ihre Stars und feierten begeistert bis Mitternacht.

„Was für eine Show, ich bin restlos begeistert“, sagte Regina Ahrens aus Siedenbollenthin. Ihren Platz direkt an der Absperrung mit bestem Blick auf Bühne und Künstler hatte sich die 64-Jährige sofort nach Eröffnung des Festgeländes um 12 Uhr mittags in brütender Hitze ergattert. Kurz vor Mitternacht war sie zwar erschöpft vom langen Stehen, aber „Den Platz hier gebe ich doch nicht auf“, sagte sie und hielt auch noch den Auftritt von Vanessa Mai durch.

Die Sängerin war der letzte von elf Acts bei „Schlager pur“. Zehn Stunden lang reihte sich Hit an Hit – mit dabei waren Melanie Jaeger, Laura Wilde, Anna-Maria Zimmermann, Vincent Gross, Ben Zucker, Michelle, Bernhard Brinck, Nic P., Beatrice Egli, DJ Ötzi und Vanessa Mai. Sie alle lobten das Fest ob des begeisterungsfähigen Publikums. Organisiert wurde die Riesenparty vom Haus neuer Medien Greifswald. Geschäftsführer Marcel Glöden freute sich, dass bereits 4500 Karten im Vorverkauf abgerufen worden waren.

Andrea Will mit der achtjährigen Leni und Lindy Leppin samt Anhang sind eigentlich in Gützkow und Buddenhagen zu Hause. Sie waren eigens aus dem Urlaub auf der Insel Poel nach Anklam gekommen. „Wir sind bekennende Schlagerfans. Das konnten wir uns hier nicht entgehen lassen. Uns gefällt es prima“, lobten sie. Auch Jörg und Angelika Köppen hatten ihren Spaß, sangen und tanzten mit. „Wir haben uns alle Künstler angeschaut, große Klasse“, so ihr Fazit. Fred Burmeister aus Neu Boltenhagen hatte neben der Ehefrau auch die 13-jährige Tochter seines Gartennachbarn mitgebracht. Michelle ist großer Fan von Vincent Gross.

Anklams Bürgermeister Michael Galander hatte Spaß am Schlagerfest und outete sich als besonderer Fan von Sängerin Michelle. „Ich freue mich über die supergute Stimmung und hoffe auf eine Neuauflage des Schlagerfestivals im nächsten Jahr.“ Galander machte allerdings kein Hehl daraus, dass dann seiner Meinung nach die Getränkeversorgung deutlich besser sein muss. Weil zu wenig Getränkewagen auf dem Platz waren, bildeten sich riesige Schlangen, Wasser war schnell ausverkauft. In den sozialen Netzwerken gab es dafür viel Kritik. Damit niemand in der Hitze kollabierte, erlaubte schließlich der Veranstalter, dass sich die Besucher Wasser privat mitbringen.

Cornelia Meerkatz

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