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Usedom Die Hälfte der Swinemünder Rettungsschwimmer sind Frauen
Vorpommern Usedom Die Hälfte der Swinemünder Rettungsschwimmer sind Frauen
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00:00 16.07.2013
Am Strand von Swinemünde üben Rettungsschwimmerinnen den schnellen Einsatz. Quelle: UM Swinoujscie
Swinemünde

Hauptsaison an Swinemündes Stränden. Von Mitte Juli bis Mitte August sind in Swinemünde an schönen Tagen die Strände voll. Touristen werden von 30 Rettungsschwimmern des Freiwilligen Wasserrettungsdienstes (WOPR) geschützt. Zur Unterstützung haben sie Motorboote, Ruderboote, Schlauchboote mit Motoren, Jetboats und das Quad Grizzly, den sie gerade von der Stadt erhalten haben.

Vom Strandeingang an der Powstanców Wielkopolskich Straße bis zum Eingang der Boleslawa Prusa Straße sind Rettungswachtürme besetzt. Es wurden außerdem zwei Badestellen zwischen der Plazowa und Chrobrego Straße und ein 100 Meter langer Abschnitt im Bereich der Baltycka Straße mit Rettungswachtürmen eingerichtet.

Unter der Aufsicht von WOPR kann man auch in Warszów (Ostswine/Ortsteil auf Wollin) baden, aber in diesem Jahr wurde dort das Rettungspersonal von sechs auf vier Personen reduziert. Man verzichtete nämlich auf ein Bad zu Gunsten einer Badestelle. Den Strandbesuchern macht es nichts aus, aber den Rettungsschwimmern erleichtert es die Arbeit. Gemäß der Vorschriften dürfen die Rettungsschwimmer in einem Bad nicht den vorbestimmten Standort verlassen. Nach den jüngsten Änderungen können die Rettungsschwimmer beispielsweise auf ein Quad steigen und auch außerhalb des Bads eingreifen. In Warszów kann das besonders nützlich sein. Seit dem Bau des Schutzwellenbrechers zeigt sich, dass eine Menge Leute sich hier sonnen. Doch das Gebiet befindet sich nicht innerhalb eines bewachten Badestrandes.

Die Rettungsschwimmer sind mindestens bis Ende August von 10 bis 17 Uhr im Einsatz.

Am Strand trifft man auch Beamte des Küstenschutzes. Sie achten darauf, dass Touristen nicht die Dünen, Küstenbefestigungen und unter Naturschutz stehenden Pflanzen zerstören, keine Lagerfeuer anzünden oder Dünen mit Fahrzeuge n befahren. Sie kontrollieren das Betreiben vom Gewerbe am Strand. „Die Beamten haben das Recht, Geldstrafen in Höhe von einigen tausend Zloty zu verteilen“, erklärt Ewa Wieczorek vom Seeamt in Stettin die Befugnisse der Küstenschützer. Radek Jagielski

OZ

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