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Usedom „Die Moldau“ weckt Lust am Musizieren
Vorpommern Usedom „Die Moldau“ weckt Lust am Musizieren
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07:52 16.05.2017
Junge Musikschüler zeigten den Besuchern der Mitmachkonzerte, wie gut sie ihr Instrument schon beherrschen. Quelle: Foto: Tilo Wallrodt

Musizierten sie alle gemeinsam, wären sie ein kraftvolles Ensemble: Rund 1100 Schüler zählt die Kreismusikschule Wolgast-Anklam aktuell – inklusive Tanzunterricht, der seit Beginn des zweiten Schulhalbjahres wieder angeboten wird. Damit sich im Haupthaus der Schule an der Wolgaster Bahnhofstraße und an den übrigen 25 Unterrichtsorten auch weiterhin junge musikalische Talente kreativ ausleben, rühren die 30 Lehrkräfte und der Schulförderverein die Werbetrommel.

26 Unterrichtsorte

Die traditionsreiche Kreismusikschule Wolgast-Anklam wird gegenwärtig von 1100 Schülerinnen und Schülern besucht. 30 Lehrkräfte, davon sieben Honorarlehrer und 23 festangestellte Pädagogen, kümmern sich um die Schülerschaft. Unterrichtet wird an insgesamt 26 Unterrichtsorten im Zuständigkeitsbereich des ehemaligen Landkreises Ostvorpommern. Für die Verträge gilt eine halbjährige Kündigungsfrist.

Am Sonnabend wurde am Schulsitz in Wolgast die „Woche der offenen Tür“ eingeläutet. Über 100 Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren folgten mit ihren Familien der Einladung zu drei Mitmachkonzerten. Der Saal der Schule konnte die Zuhörerschar kaum fassen. Mit der Veranstaltung will die Kreismusikschule bei den Mädchen und Jungen möglichst frühzeitig das Interesse am Erlernen eines Instruments, für das Singen oder aber für das Tanzen wecken.

Mit der musikalischen Unterstützung durch das Musikschulorchester und das Gesangsensemble ging es mit dem Stück „Die Moldau“ auf eine musikalische Entdeckungsreise – zu den Quellen der Moldau, auf die Jagd und zu einer Bauernhochzeit. Stolz zeigten die Kleinen beim Singen und Tanzen, was sie in der musikalischen Früherziehung gelernt haben. Den Höhepunkt bildete zur sichtlichen Freude der Kinder das gemeinsame stimmgewaltige Singen mit den Eltern im dreistimmigen Kanon. Im Anschluss ging es zur Instrumenten-Rallye durch das Musikschulhaus. Während die Steppkes besonders am Ausprobieren der verschiedenen Instrumente interessiert waren, suchten die Eltern eher das Gespräch mit den Musikpädagogen. Wer zwischendurch eine Stärkung brauchte, konnte dies beim Förderverein und der Elternvertretung der Kreismusikschule bei leckerem Kuchen und Kaffee tun.

Die Mitmachkonzerte stellten den Auftakt der „Woche der offenen Tür“ dar. Bis zum 19. Mai sind alle Interessierten eingeladen, sich an den einzelnen Unterrichtsorten über die -angebote ausgiebig zu informieren, der Musikstunde zu lauschen und somit einen Einblick in den Unterrichtsalltag zu bekommen. Das Angebot der Musikschule ist sehr vielfältig. Besonders viele Schüler besuchen den Klavier- und den Gitarren-Unterricht; in diesen Sparten sind auch die meisten Pädagogen tätig. Weitere Anmeldungen sind erwünscht.

Vergleichsweise wenig Anmeldungen werden momentan bei den Blechbläsern registriert. Bei der Zusammenstellung kleiner Orchester, die Auftritte zu bestimmten Anlässen planen, fehlen daher einige dieser Instrumente. Auch speziell für das Cello- und das E-Gitarren-Spiel werden interessierte junge Musikanten gesucht.

Die Termine für den offenen Unterricht in der „Woche der offenen Tür“ sind auf der Homepage der Schule einzusehen. Hier gibt es auch Hinweise auf besondere Veranstaltungen, wie die Einladung zur Musizierstunde am Mittwoch.

www.kreismusikschule-ovp.de

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