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Usedom Die Mutter aller Bälle
Vorpommern Usedom Die Mutter aller Bälle
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08:08 28.11.2016

. Schwofen, köstlich dinieren und Smalltalk. Das konnten die mehr als 200 Gäste des bereits zwölften Balles der Generationen am Samstag ausgiebigst. Das Kaiser Spa Hotel zur Post erwies sich ein weiteres Mal als überaus umsichtiger Gastgeber. Hoteldirektor Sebastian Ader hatte alles in allem ein Team von 50 Mitarbeitern am Start, die den Ballgästen nahezu jeden Wunsch von den Augen ablasen. „Das ist für uns immer eine große Herausforderung, der wir uns aber sehr gern stellen. Jeder, der daran beteiligt ist, weiß am Ende, wozu wir eigentlich fähig sind“, sagte Ader am Rande des Geschehens. Für ihn sei der Unternehmerball die „Mutter aller Bälle“, zumindest in Vorpommern.

Der Einladung von Unternehmerverbandspräsident Gerold Jürgens waren Firmeninhaber und Vertreter von Wirtschaft und Politik aus ganz Vorpommern gefolgt. Usedoms Süd-Amts-Chef Karl-Heinz Schröder unterhielt sich schon vor der offiziellen Begrüßung mit Box-Trainerlegende Uli Wegner. Mit Enim Doganay und Hartmut Domke waren namhafte Usedomer Händler gekommen. Patrick Dahlemann, Staatssekretär für Vorpommern, führte Corinna Kreutzmann aufs Parkett. Und Stefan Rudolph sowie Christian Pegel verstärkten die Fraktion jener, die aus der Landeshauptstadt angereist waren. Die Usedomer Fahne hielten Jörgen Boße (UBB), Volker Brautzsch (Kaiser Spa Hotel) sowie Michael Esser (Autohaus Ückeritz) hoch. Klinikdirektor Professor Klaus Hahnenkamp und seine Frau Anke unterhielten sich lebhaft mit dem Landkreis-Beigeordneten Dirk Scheer und seiner Gattin Lela. Gemeinsam schmiede man erfolgreich Projekte, Neues sei in Vorbereitung.

In seinen launigen Begrüßungsworten scherzte Gerold Jürgens: Es sei dies die Zeit, alte Netzwerke zu erneuern und neue zu knüpfen. Deshalb habe man wir Marie Le Clair (Vorstand der Unimedizin, die finanziell nicht auf Rosen gebettet ist) auch mit dem neuen Sparkassenchef Vorpommerns, Ulrich Wolff, an einen Tisch gesetzt. Walter Kienast, Ex-Greifenfleisch-Chef und Vizepräsident des Unternehmerverbandes, sprach von neuen Reiseplänen. Er kann sein Rentnerdasein offensichtlich genau so gut genießen wie Dieter Rittscher, früher Geschäftsführer der Energiewerke Nord Lubmin, und seine Frau.

Bevor die gut gelaunten Ballgäste sich ans Buffet begeben und anschließend ausgelassen tanzen durften, gab es die Auszeichnung des Unternehmers und des Jungunternehmers des Jahres. Gerd Hascher (Kfz-Sachverständiger in Zinnowitz) sowie Mario Zeisler (Tiefbau Jarmen) nahme diese unter großem Beifall entgegen. Auf Hascher sprach Box-Trainer Wegner eine kurze Laudatio. Hascher sei nicht nur sein Freund, sondern ein Partner, auf den immer 100 Prozent Verlass sei. Das habe der Preisträger sich im Sport angeeignet.

Dass sich Usedom nach außen hin noch attraktiver und sexy geben sollte, forderte Hotelchef Ader. „Wir müssen die erste Geige spielen, wenn es um Ostseeurlaub geht“, forderte er. So kam zu später Stunde der Auftritt der hübschen schwedischen Sängerin auf dem Tisch wie gerufen. Als die Musik gegen 2.30 Uhr verstummte, war die Bar noch immer gut gefüllt.

Steffen Adler

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