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Die Stadt sucht nach einer Parkplatzlösung

Swinemünde Die Stadt sucht nach einer Parkplatzlösung

Swinemünde will das Parkplatzproblem endlich in den Griff bekommen

Swinemünde. Die Stadt wird die gebührenpflichtige Parkzone (SPP) nicht erweitern – noch nicht. Das Präsidentenprojekt für die Einführung der gebührenpflichtigen Parkzone im Zentrum von Swinemünde wurde bei einer Abstimmung, während einer außerordentlichen Sitzung des Stadtrates, abgelehnt. Dagegen stimmten 14 Stadträte. Nur fünf Abgeordnete enthielten sich.

„Es gab sehr viele Bemerkungen zu diesem Projekt. Unter anderem, dass das Parkproblem in Swinemünde nicht systematisch gelöst wird. Wir sind damit nicht einverstanden, dass die Einführung der Parkzone im Zentrum alles erledigen wird. Die Stadt sollte endlich über ein Parkhaus nachdenken und dies mit Änderungen im öffentlichen Verkehr verbinden“, erklärt Joanna Agatowska, Vorsitzende des Stadtrates.

Zwar ist beim Präsidentenprojekt die Rede von Parkhäusern, aber es gibt nichts Konkretes. Die Kosten für eine solche Investition sind enorm.

„Eine der Stellen, wo ein solches Objekt entstehen könnte, ist das Viertel an der Piastowska, Dabrowskiego, Bema und Pilsudskiego Straße. Geplant ist auch der Ausbau von Parkplätzen am Ende der Uzdrowiskowa Straße, an der Interferie Alle, der Baltycka und Legionów Straße neben der UBB Station und der Bau einer Umsteigstation mit Parkplatz an der Dworcowa Straße“, zählt Stadtsprecher Robert Karelus auf.

Der Stadtrat Stanislaw Bartkowiak (SLD) erinnerte daran, dass der Präsident schon vor vielen Jahren sich zum Bau von neuen öffentlichen Parkplätzen verpflichtet hat. Stadträte der Partei „Recht und Gerechtigkeit“ unterstützten das Projekt damals nicht. Elsbieta Jablonska von der Bürgerplattform betonte wiederum, dass das Projekt von den Bürgern während einer öffentlichen Umfrage abgelehnt wurde. Sie kündigte auch an, dass die Räte der Bürgerplattform ihr eigenes Projekt vorbereiten werden. Nach der Abstimmung kündigte Präsident Janusz Smurkiewicz an, dass er bis Ende seiner Amtszeit dem Rat keinen Vorschlag in dieser Angelegenheit mehr machen wird. Unerwartet musste sich Swinemünde mit einem anderen Problem messen. Das Oberste Verwaltungsgericht entschied nämlich, dass eine gebührenpflichtige Zone samstags rechtswidrig ist. Dieser Tag gilt nämlich als arbeitsfreier Tag. Dieses Urteil bedeutet weniger Einnahmen für die Stadtkasse. Jährlich verdient die Stadt durch die Parkzone rund 800 000 Zloty. Nach dem Gerichtsurteil hat ein Teil der Gemeinden in Polen Änderungen vorgenommen. In Swinemünde löste sich das Problem von selbst, weil die gebührenpflichtige Zone im Kurviertel nur bis Oktober funktionierte.

Radek Jagielski

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