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Usedom Die auf den Hund kommen wollen
Vorpommern Usedom Die auf den Hund kommen wollen
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00:00 07.02.2017

Rasante Schlittenhunderennen am Usedomer Strand – geht das notfalls auch ohne Schnee? Na klar, absolut! Die Erfahrung bei der Insel-Premiere vor Jahresfrist hat es gezeigt: Bei Bedarf wird umgerüstet auf sogenannte Trainingswagen mit großen Ballonreifen, die die „Musher“ (Schlittenführer) dann über den möglichst festen Strand steuern. Eine Riesengaudi! Schnee und Eis wären natürlich noch viel romantischer. Doch alles ist ja bekanntlich möglich.

Am zweiten Märzwochenende erleben Usedoms Kaiserbäder und ihre Gäste zum zweiten Mal ein Spektakel der außergewöhnlichen Art. Hinter „Baltic Lights“ verbergen sich zahlreiche Promis und motivierte TV-Stars, 400 Huskys, Hundeschlitten und (Bild-)Journalisten aus ganz Deutschland. Sie werden Usedom vor allem in der bunten Presse neuerlich ein Image verschaffen, dessen Marktwert nur schwerlich zu beziffern ist. Waren es im vergangenen Winter nach Angaben der Veranstalter rund 25 000 Zuschauer, die das Geschehen hautnah beobachteten, so will Schauspieler und Eventmanager Till Demtroeder diese Zahl gern noch toppen.

„Ich freue mich auf tolle Kollegen aus Film und TV, die in Kürze auf Usedom auf den Hund kommen wollen. Darunter sind einige Kandidaten, die für mich durchaus das Potential für den Sieg haben und bereits ein fleißiges Trainingsprogramm absolvieren“, blickt der Mime voraus. Die schon jetzt umfängliche und prominente Starterliste liest sich wie ein Who-is-Who der deutschen Fernsehlandschaft.

Mit dabei sind unter anderen Jutta Speidel und Joey Kelly, Susan Sideropolous und Francis Fulton-Smith, Mariella Ahrens und Didi Hallervorden sowie die „Wiederholungstäter“ aus Usedom-Leidenschaft, Anja und Gerit Kling.

Bevor es am 11. und am 12. März am Sandstrand entlang der Kaiserbäder zu Wettkämpfen zwischen prominenten und Profi-Mushern kommt, werden bis zu 400 Vierbeiner mit ihren Haltern aus halb Europa anreisen. Die Tiere der Rassen Sibirian Husky, Alaskan Malamute und Samojede dürfen auf dem alten Sportplatz neben der Heringsdorfer Seebrücke ihr Lager aufschlagen. Wie Demtroeder versichert, können dort die Hunde auch gestreichelt werden. Und bei etwas Glück trifft man die Stars hautnah bei ihren Vorbereitungen auf eines der Rennen.

Einer, der sich schon richtig auf das Spektakel freut, ist Heringsdorfs Bürgermeister Lars Petersen (CDU). „Bei der Premiere war das schon super. Bei Facebook wurden die Bilder hundertfach geteilt.

Und ich denke, wir legen jetzt noch mal ’ne Schippe drauf.“ Die Sichtverhältnisse für die Zuschauer sollen noch optimiert werden, ansonsten setzt das Ortsoberhaupt erneut auf ein komplikationsloses Miteinander etlicher Partner. „Ein solches Gemeinschaftsprojekt bietet beste Chancen, was Großartiges daraus zu machen“, ist er sich sicher und verweist auf das beispielhafte Engagement großer Hotels. Kurdirektor Thomas Heilmann blickt noch ein Stück weiter voraus: „Das riesige Medienecho wird ganz sicher viele Leute dazu ermuntern, ihre Sommer-Urlaubsentscheidung für Usedom zu treffen.“

Zum Rahmenprogramm von Baltic Lights zählen unter anderem weithin leuchtende Feuer am Strand, Artisten und Feuerkünstler. Das Ganze dient erneut einem guten Zweck, denn das nördlichste Schlittenhunderennen Deutschlands kommt über Spenden der Welthungerhilfe zugute.

Steffen Adler

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