Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Usedom Die ersten 500 Euro sind da!
Vorpommern Usedom Die ersten 500 Euro sind da!
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:01 29.11.2017
Karin Braun arbeitet ehrenamtlich als Vorsitzende des Albert-Schweitzer-Familien- werkes. Sie bringt als frühere Lehrerin viel pädagogische Erfahrung ein. Quelle: Foto: St. Adler

Auf dem Konto zugunsten der OZ-Weihnachtsaktion „Helfen bringt Freude“ sind die ersten Spenden eingegangen. Darunter auch eine namhafte von Hoteleignerin Sabine Schlechter aus Zinnowitz. Sie unterstützt seit Jahren das Engagement der OZ-Lokalredaktion, Menschen aus der Region, die nicht auf Rosen gebettet sind, wirksam zu unterstützen. In Sachen Familienwerk, Snouzel- bzw. Entspannungsraum und Sanierungsarbeiten in weiteren Häusern hat sie 500 Euro überwiesen. „Ich helfe unter anderem deshalb gern, weil es sich stets um Projekte handelt, die die Heimatzeitung gewissenhaft auswählt, gute Partner mit im Boot sind und die Hilfe hier vor Ort zur Entfaltung kommt“, erklärt sie ihr Engagement.

Hoteleignerin Sabine Schlechter spendabel / Familienwerk- Vorsitzende Karin Braun begeistert

Spendenkonto

Sparkasse

Vorpommern

IBAN: DE20150505000371001145

BIC: NOLADE21GRW

Verwendung:

OZ-Aktion

Helfen bringt Freude

Zur Zeit ist sie mit vielen ihrer Mitarbeiter der Vineta-Hotelgruppe dabei, die gastlichen Häuser in Zinnowitz und Zempin für die Besucher zum Fest und über den Jahreswechsel so zu dekorieren, dass alle sich über die Feiertage wohl und gut aufgehoben fühlen. Insgesamt 65 Kollegen haben hier inzwischen ganzjährig Beschäftigung und können auf 2017 erneut als erfolgreiches Jahr zurückschauen.

Jeden Tag gehen jetzt übrigens auch schon Nachfragen und Buchungen für 2018 ein. „Ein Zeichen, dass wir wieder auf ein gutes Jahr hinsteuern“, sagt die Geschäftsfrau. Sie wünscht sich und den Initiatoren der Hilfsaktion, dass sich wie in den Vorjahren möglichst viele Leser von dem guten Zweck der Sammlung angesprochen fühlen und sich ebenfalls beteiligen.

Mit viel Energie, nicht nachlassendem Enthusiasmus und großer Freude ist Karin Braun aus Wolgast beim Albert-Schweitzer-Familienwerk tätig. Im Ehrenamt, versteht sich.

Dabei sind die Aufgaben und Pflichten als Vorsitzende vielfältig, ist die Verantwortung sehr groß. Immerhin geht es nahezu um eine mittelständische Firma, um Investitionen und Entscheidungen über Mietverträge, besonders aber über das Wohl und Wehe von Kindern und Jugendlichen, aber auch der Angestellten des Werks. „Ich mische mich jedoch im Sinne der guten Sache gern ein“, sagt die frühere Lehrerin, die in Wolgast von daher viele Leute kennen und zu schätzen wissen. Zu DDR-Zeiten hat sie sich bereits ehrenamtlich in der Jugendhilfe eingebracht, seit der Gründung des Albert-Schweitzer-Familienwerks im Jahr 1995 in Wolgast ist sie unter dessen Dach unermüdlich tätig.

Neben den betriebswirtschaftlich wichtigen Dingen ist es vor allem die unmittelbare Arbeit mit den Mädchen und Jungen, die Karin Braun Spaß macht und immer wieder neu motiviert. „Mit Kindern zusammen zu leben, heißt jeden Tag etwas zu wagen, was nicht vorhersehbar ist.“ Dieser Satz ziert nicht nur Flyer, sondern gilt für Kinderdorfhauseltern wie für die Vorstandsvorsitzende. „Deshalb gehe ich immer wieder gern zur sozialen Gruppenarbeit, da hat man den hautnahen Kontakt, lernt die jungen Menschen besser kennen und darf ein Stück in ihre Psyche schauen“, berichtet die Pensionärin. Und dies wiederum sei enorm wichtig für professionelle Hilfe. Egal ob beim Spielen, Basteln, Toben oder Sport treiben. Und: Ein besonderer Höhepunkt sei für viele Hausbewohner die Reise in ein Kinderferienlager. „Das ist einfach ein unglaublich schönes Erlebnis für sie“, erzählt Karin Braun. „Kürzlich war ich mit vier Bewohnern übers Wochenende in Wolgasts Partnerstadt Karlino.“

Unglaublich gut hätte da alles geklappt, doch das kennt sie auch von den bereits traditionellen Schiffsfreizeiten. Die Vorsitzende sieht in ihrem Ehrenamt eine ständige und große Herausforderung, ist jede Woche unterwegs, „aber das hält mich jung und munter“. Ihr Wunsch: dass das Familienwerk weiter wächst, sich Kinderdorfhausmütter und -väter finden, die sich einbringen und immer für andere da sind.

Steffen Adler

Mehr zum Thema

Prof. Stephan Tanneberger hat ein neues Buch geschrieben/ „Wahrheitssuche“ in der jüngeren deutschen Geschichte

24.11.2017

Große Weihnachtsmärkte in MV öffnen +++ Meinungsumfrage an Uni Greifswald zu Arndt startet +++ Plädoyers im Prozess um Misshandlung eines Dreijährigen erwartet

27.11.2017

In der Weihnachtszeit gibt es jeden Tag die Chance auf eine von 24 Überraschungen. Jeder kann bei dem Gewinnspiel mitmachen, dafür muss nur die passende Tür aus Rostock erraten werden.

27.11.2017

Weihnachtsmarkt vom 8. bis zum 23. Dezember

29.11.2017
Usedom GUTEN TAG LIEBE LESER - Einhörner sind überall

Sie stehen für das Gute, sind edle Fabeltiere und eine Mischung aus Pferden und Ziegen. Die Rede ist von Einhörnern. Es gibt sie in allen Größen und Formen.

29.11.2017

Auf dem städtischen Friedhof in Swinemünde ist eine Gedenktafel zur Erinnerung an die Opfer des Flugzeugabsturzes bei Smolensk in Russland im Jahr 2010 enthüllt worden.

29.11.2017
Anzeige