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Usedom Drei Mehrfamilienhäuser entstehen am Fischmarkt
Vorpommern Usedom Drei Mehrfamilienhäuser entstehen am Fischmarkt
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00:00 04.04.2013
Mehrfamilienhäuser dieses Typs will die Firma Triller-Bau jetzt am Wolgaster Fischmarkt errichten. Quelle: Brümmer
Wolgast

Auf dem Fischmarkt ist jetzt das Startzeichen für eine neue Wohnungsbaumaßnahme gegeben worden. Schwere Technik rückte an und hat mit dem Bodenaushub begonnen. Die bauliche Gestaltung der freien Fläche zwischen der Pension „Schilfhaus“ und der Kindertagesstätte „Brummkreisel“ hat somit begonnen. Die GbR „Wohnresidenz an der Peene“, die unter anderem von Unternehmer Gerold Jürgens und Jens Triller vertreten wird, will dort Mehrfamilienhäuser bauen.

„Wir werden hier drei Mehrfamilienhäuser mit je fünf Eigentumswohnungen errichten“, informierte Jens Triller. Der Architekt geht davon aus, dass sich die Gründungsaufwendungen möglicherweise problematisch gestalten könnten. Bereits im Vorfeld hatte Bürgermeister Stefan Weigler auf mögliche, im Untergrund schlummernde Altlasten hingewiesen. Und diese Vermutung kommt nicht von ungefähr.

Denn beim Abriss des damaligen Schlachthofes und des angrenzenden Fischgroßhandels blieben nicht nur die Fundamente in der Erde, so dass zu großen Teilen ein Bodenaustausch notwendig wird. Die Stadt kam dem Investor allerdings mit einem günstigen Vorzugspreis entgegen. Überdies müssen beim Bau auch mögliche Hochwasserlagen beachtet werden, aber der Bauherr zeigt sich diesbezüglich zuversichtlich.

Triller geht davon aus, dass der Bau des ersten Hauses etwa neun Monate dauern wird. „Wir rechnen mit einer Investitionssumme von summa summarum 900 000 Euro pro Gebäude“, schätzt er. Das Interesse an den Eigentumswohnungen bezeichnete Triller mit „lebhaft“. Man könne bereits auf Reservierungen verweisen. Die Lage am Wasser sei schließlich traumhaft.

So richtig glücklich bezüglich der gegenwärtigen Umstände zeigte sich der Unternehmer jedoch nicht. „Wir haben schon fünf Monate Winter, alle wollen anfangen, aber noch immer herrscht in den Nächten starker Frost.“ Darüber hinaus werde zudem auf den Grundbucheintrag gewartet. Trotzdem sei mit dem Bau begonnen worden. Das alles zerre zwar an den Nerven, aber man fühle sich andererseits dem guten Miteinander mit der Stadt auch verpflichtet, betont Jens Triller.

stbr

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