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Usedom Drei, Zwei, Eins . . . Meins!
Vorpommern Usedom Drei, Zwei, Eins . . . Meins!
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00:00 29.04.2016
Marcus Strömich und Bauhof-Mitarbeiter Reik Möller (r.) freuen sich auf die Versteigerung am kommenden Sonnabend. Quelle: Hannes Ewert

Rasenmäher, kleine Traktoren mit Schneeschieber, große Schachfiguren oder Klassiker, wie Regenschirme und Fahrräder — rund 120 große und kleine Gegenstände kommen am Sonnabend, dem 7. Mai, bei der zweiten kommunalen Versteigerung in Ahlbeck unter den Hammer. Als Auktionatoren fungieren die beiden Amtsvorsteher Christian Höhn (Nord) und Karl-Heinz Schröder (Süd) sowie Heringsdorfs Bürgermeister Lars Petersen. Sie werden nacheinander die Gebote aufrufen und der Höchstbietende erhält den Zuschlag.

2. Versteigerung

Wann?

Sonnabend, 7. Mai,

11 bis 14.30 Uhr Besichtigung der Sachen

15 bis 18 Uhr Versteigerung Wo?

UsedomArena

(am Ahlbecker Sportplatz)

• Internet: www.gemeinde-ostseebad-heringsdorf.de

„Die Resonanz war im vergangenen Jahr überwältigend. Deswegen haben wir uns für eine zweite Auktion entschieden“, sagt Marcus Strömich, Jurist des Rathauses und Stellvertreter des Heringsdorfer Bürgermeisters. „In diesem Jahr kommen außerdem zahlreiche ausrangierte Gegenstände vom Bauhof unter den Hammer. Sie funktionieren alle noch, sind aber sehr alt und vielleicht findet sich ja noch ein Käufer“, berichtet er. Dazu zählen unter anderem Pkw-Anhänger, Betonmischer, ein Streugutbehälter, Heuwender, Schneewolf, Projektoren oder auch Nähmaschinen.

In den vergangenen Wochen dokumentierten er und Mitarbeiter des Rathauses die zu versteigernden Gegenstände und veröffentlichten es beispielsweise auch im sozialen Netzwerk Facebook. „Bei einigen Aufrufen liegt das Mindestgebot bei einem Euro, andere wiederum bei 1000 Euro. Das ist sehr unterschiedlich“, sagt Strömich.

Ein Großteil der Gegenstände stammt aus dem Fundbüro der Heringsdorfer Gemeinde. „Die Leute haben ein halbes Jahr Zeit, um ihre verlorenen Dinge wieder abzuholen. Wenn das nicht passiert, wandert es in den Besitz der Gemeinde“, erklärt Mitarbeiterin Steffi Reimer. Sie hortet die Gegenstände in Kisten neben ihrem Schreibtisch. „Im vergangenen Jahr rief zum Beispiel ein Vater an und fragte nach, ob die Zahnspange seiner Tochter gefunden wurde. Wir bestätigten den Fund und er holte sich die Spange ab. Diese steckte dann aber nicht mehr im Mund seiner Tochter, sondern als Souvenier im Regal als Erinnerung an den Usedom-Urlaub“, erklärt sie. Aber auch Pullover, Bücher, Handys, Kamerastative und Eheringe werden aufgerufen. „Die Liste ist sehr lang. Die Gesamtsumme aller Erstgebote beträgt 3407 Euro“, sagt Strömich.

Nicht nur Heringsdorf steuert zahlreiche Gegenstände bei. „Die Nord- und Süd-Ämter bringen noch Sachen aus ihrem Fundus mit. Dazu zählen unter anderem Fahrräder oder originalverpackte Kameras. Die sind zum Beispiel vom Zoll beschlagnahmt worden. Die Gemeinde hofft auf spannende Bieterduelle, denn alle Einnahmen aus der Versteigerung werden einem guten Zweck zukommen. Im vergangenen Jahr profitierten davon zum Beispiel mehrere Vereine“, erklärt Strömich.

Wer vorher einen Blick in die Auktionsliste riskieren möchte, dem sei ein Besuch im Ahlbecker Rathaus ans Herz gelegt. Dort liegt die Liste aus. Vor der Versteigerung ist dazu aber auch noch Zeit.

Von Hannes Ewert

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