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Usedom EM-Bühne wird zum „Trauzimmer“
Vorpommern Usedom EM-Bühne wird zum „Trauzimmer“
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07:43 19.04.2013

Die Sehnsucht siegt: Die EM-Bühne am Heringsdorfer Strand soll wieder aufgebaut werden. Tausende Zuschauer verfolgten dort im vergangenen Jahr am Bildschirm die Fußballspiele der Europameisterschaft im nahen Polen und der Ukraine.

„Die Bühne soll in ihrer Bedeutung erhalten bleiben“, sagte Kurdirektor Dietmar Gutsche beim Eigenbetriebsausschuss am Mittwoch Abend in Bansin. Sie sei zu einem einmaligen Werbeträger für die Kaiserbäder geworden. Die Ausschussmitglieder sprachen sich einstimmig für das Vorhaben aus. Noch in diesem Jahr soll es soweit sein. Wie der Aufbau bezahlt werden soll, ist jedoch noch unklar. Der Posten ist im aktuellen Haushaltsentwurf noch nicht vorgesehen. „Wir müssen eine Finanzierungsquelle finden, die dann in einem Nachtragshaushalt beschlossen werden muss. Das wird zeitlich sehr eng“, so Gutsche.

Damit sie für die Gemeinde wirtschaftlich tragbar wird, hat das Unternehmen Heringsdorfer Stahl- und Metallbau (HSM) eine Möglichkeit entwickelt, die Seebühne einfach auf- und abzubauen. Ab dem Jahr 2014 kostet es die Gemeinde dann 16 000 Euro statt bisher 27000 Euro. Für die Herstellung der Plattform müssen zudem einmalig 48 000 Euro aufgebracht werden. Geplant ist, die Bühne tageweise zu vermieten. So können Heiratswillige sich zukünftig dort trauen lassen oder die Fläche für Feiern und Veranstaltungen gemietet werden. „Dafür muss der Anspruch an ein Trauzimmer aber auch erfüllt sein“, gab Bürgermeister Lars Petersen zu bedenken. Der Kurdirektor hofft, dass der neue Veranstaltungsort kein Image-Problem bekommt. Er sei immerhin millionenfach wahrgenommen worden. „Es wäre schön, Veranstaltungen wieder so groß hinzubekommen. Aber es wird schwierig.“ Mit kleinen Formaten werde sie der ursprünglichen Bedeutung vielleicht nicht gerecht.

Irene Burow

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