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Ein Vierteljahrhundert Hilfsbereitschaft

Wolgast Ein Vierteljahrhundert Hilfsbereitschaft

Auszeichnungen für gute Leistungen bei der Arbeiterwohlfahrt

Wolgast. Die Kreisverbände der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Ostvorpommern und Uecker-Randow wollen fusionieren. Das ist eine der Botschaften, die beim Festakt zum 25-jährigen Jubiläum des Kreisverbandes OVP verkündet wurde. Sowohl Carsten Jahnke, Wolgaster Geschäftsführer des Wohlfahrtsverbandes, als auch der anwesende Heinz Müller vom benachbarten Kreisverband der AWO streben „für die Zukunft ein einheitliches Auftreten“ an. „Wir wollen uns dafür die notwendige Zeit lassen“, sagte Jahnke, aber die Zielrichtung sei klar. Schon im kommenden Jahr, so der 52-Jährige weiter, solle zunächst bezüglich der Jugendhilfe eine gemeinnützige gGmbH gegründet werden.

Etwa 50 Gäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft sowie zahlreiche Mitglieder und Mitarbeiter des Verbandes waren zum Empfang gekommen. Mit dabei auch die Aktiven der ersten Stunde wie Hortina Dröse, die 1990 im Rahmen einer AB-Maßnahme in Koserow die ersten Strukturen des dann am 3. Juli 1991 gegründeten Kreisverbandes mit aufbaute. „Ich war damals 26 Jahre“, erzählt sie. In ihrer Festrede hob Katharina Feike, Vorstandsvorsitzende des AWO-Kreisverbandes OVP, besonders die Leistungen der Frauen wie Erika Rossow aus Ahlbeck, Ingrid Lips aus Wolgast oder seinerzeit Ingeborg Hahnel aus Koserow hervor. Aber auch Männer wie Lothar Knörlein haben im Kreisverband Spuren hinterlassen. Nachdem der Verbandssitz von Koserow nach Wolgast verlegt wurde, trug der 76-Jährige mit dafür Sorge, dass sich die AWO-Geschäftsstelle heute im schönen Gebäude in der Baustraße 19 befindet.

Und die AWO ist gewachsen. Nicht nur eine wichtige ehrenamtliche Arbeit wird in den drei Ortsvereinen Ahlbeck, Wolgast und Anklam geleistet. Gegenwärtig liegt die professionelle Tätigkeit des Verbandes in den Händen der Mitarbeiter der Kitas in Ahlbeck, Zirchow und Mölschow. Einen ausgezeichneten Ruf hat zudem der Hort am Wolgaster Paschenberg. Ferner wird im Bereich der Familien- und Jugendhilfe sowie im Koserower Jugendclub wertvolle Arbeit geleistet. Ein großes Dankeschön zollte Wolgasts Bürgermeister Stefan Weigler den AWO-Mitarbeitern für „die schnelle Hilfsbereitschaft bezüglich der Wolgaster Tafel“, die der AWO-Kreisverband sozusagen rettete. „Wir haben aktuell etwa 120 Bedürftige, die dankbar für unser Angebot sind“, sagte Jahnke, gehe es doch um das tägliche Brot. Der größte Brocken der AWO in Wolgast muss aber erst noch geschultert werden. Vorgesehen ist, in dem kürzlich erworbenen Gebäude und Baudenkmal der Kronwiekstraße 17 („Armenhaus“) eine Seniorenbetreuung „Leben im Alter“ zu integrieren. „Für 23 Wohneinheiten beginnt jetzt die Planungsphase“, sagte Jahnke. In zweieinhalb Jahren – dann feiert die AWO in Deutschland ihren 100.

Geburtstag – soll das Projekt seiner Bestimmung übergeben werden.

Stefan Brümmer

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