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Ein Wasserspielplatz fürs Naturparkhaus

Stolpe Ein Wasserspielplatz fürs Naturparkhaus

Das Peenetal-Besucherinformationszentrum in Stolpe soll noch attraktiver werden

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2014 wurde das Besucherinformationszentrum für den Naturpark Peenetal in Stolpe eröffnet. 2015 besuchten es etwa 3000 Menschen.

Stolpe. Das Besucherinformationszentrum des Naturparks Peenetal in Stolpe soll noch in diesem Jahr um einen Wasserspielplatz für Kinder erweitert werden. Darüber hinaus sei beabsichtigt, das Areal mit einem Baumhaus und Büschen zu versehen, erläuterte Naturparkleiter Frank Hennicke. Voraussichtlich 2017 würden noch ausstehende Arbeiten am Außengelände des Zentrums beendet werden. Im vergangenen Jahr waren Parkplätze und eine Außenterasse am Naturparkhaus angelegt worden. Zudem entstanden ein Wege und ein kleiner Platz auf dem Außengelände.

Das Naturpark-Besucherzentrum war im Sommer 2014 in Betrieb genommen worden. Aus Geldmangel und nach einem Streit mit der Standortgemeinde hatte das Umweltministerium seinerzeit darauf verzichtet, mit dem 1,2-Millionen Euro teuren Ausstellungs-, Seminar- und Verwaltungshaus auch dessen Umfeld fertigzustellen. Eigentümerin des Grund und Bodens am Naturparkhaus ist die Gemeinde Stolpe. Sie ließ

das Verwaltungs- und Besucherzentrum bauen, nachdem Umweltminister Till Backhaus (SPD) 2011 entschieden hatte, das kleine Peenedorf zum Naturparksitz zu machen. Für Stolpes Bürgermeister Marcel Falk lag die Sache damals klar auf der Hand: Für die Umfeldgestaltung, stellte er klar, sei das Ministerium zuständig. So stehe es im Mietvertrag, den das Land unterzeichnet habe. Vorschläge des Ministeriums, die Fläche am Naturparkhaus abweichend von den eigentlichen Plänen wenigstens provisorisch herzurichten, waren von der Gemeindevertretung zunächst abgelehnt worden. Nach zähem Verhandeln hatten sich beide Seite schließlich auf die schrittweise Gestaltung des Geländes in mehreren Jahresscheiben geeinigt.

Ungeachtet der noch ausstehenden Arbeiten erfährt das Besucherinformationszentrum offenbar Zulauf. Gut 3000 Menschen hätten es im vergangenen Jahr aufgesucht, schildert Frank Hennicke. Etwa die Hälfte von ihnen hätten an Führungen und Vorträgen teilgenommen. Stolpe habe sich als richtiger Standort für diese Einrichtung erwiesen. Das Naturparkzentrum bereichere das Angebot in dem Dorf einerseits; andererseits profitiere es von der Flusslage und der publikumswirksamen Infrastruktur des Ortes. Der bietet nicht nur einen modernen Wasserwanderrastplatz mit Kanuverleih und Zeltwiese, sondern auch ein hochpreisiges Hotelrestaurant und eine Gaststätte mit Außenterrasse in Sichtweite der Peene. Die erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei Ausflüglern und Urlaubern, was auch die sechs Angestellten der Naturparkverwaltung zu spüren bekommen: „Wir geraten an unserer Leistungsgrenze“, sagt Frank Hennicke. Entlastung verspricht er sich vom Bundesfreiwilligendienst: „Wir suchen dringend jemanden, der 25 Stunden pro Woche bei uns arbeitet.“ Fachliches Wissen setze man nicht voraus. Umsomehr ein sicheres Auftreten vor Menschen. Der Betreffende sollte reden und mit Publikum umgehen können.

Sven Jeske

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