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Usedom Eklat in der Regionalgesellschaft
Vorpommern Usedom Eklat in der Regionalgesellschaft
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00:28 02.07.2016

Lautstarker Streit um Geld, Türenknallen: Während der jüngsten Gesellschafterversammlung der Regionalgesellschaft Usedom-Peene (ReGe) ist es zum Eklat gekommen.

Im Zoff um Finanzen, die die Gemeinde Mölschow für Wertsteigerungen in das Gutshaus an die ReGe zahlen soll, hat sich der gastgebende Bürgermeister, offenbar völlig entnervt, im Ton und Wort vergriffen sowie die nicht öffentliche Versammlung frühzeitig verlassen. „Ich konnte es nicht mehr ertragen, wie mit uns umgegangen wird“, sagte Roland Meyer (67) gestern auf OZ-Nachfrage.

Inklusive des Landwirtschaftlichen Erlebnisbereiches, dessen Pachtvertrag die Gemeinde ebenfalls zu lösen erwogen hatte (der Vertrag für das Gutshaus ist bereits gekündigt), ist die Rede von annähernd 300000 Euro, die Mölschow an die ReGe zahlen soll. „Daran gibt es kein Vertun“, sagt Anklams Bürgermeister Michael Galander. Die Stadt ist wie der Landkreis sowie Wolgast Mitgesellschafter. Von daher betonen deren Vertreter, Schaden von ihren Kommunen abwenden zu müssen. „Schließlich sind auch öffentliche Gelder geflossen“, erinnert Stefan Weigler, Ortsoberhaupt von Wolgast. Das Drama (aus Sicht der Mölschower) ist deshalb so groß, weil man sich vorab auf ein unabhängiges Schiedsgutachten verständigt hatte. Das kommt aber zu höheren Summen, als zunächst erwogen.

„Dumm gelaufen“, sagen Teilnehmer mit Blick auf Mölschow. Die Gesellschafter haben der Gemeinde noch einmal ein paar Wochen Zeit eingeräumt, um „beizudrehen“. Ansonsten dürfte sie in Verzug gesetzt werden. Galander erwägt eine Strafanzeige gegen Meyer; der ist aber bereit, sich für die verbale Entgleisung zu entschuldigen.

St. Adler

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