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Usedom Energie Vorpommern hebt Strompreis nicht an
Vorpommern Usedom Energie Vorpommern hebt Strompreis nicht an
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17:33 25.11.2018
Udo Arndt, Chef der Energie Vorpommern GmbH Quelle: Cornelia Meerkatz
Trassenheide

Gute Nachricht für die Kunden der Energie Vorpommern: Das Energieunternehmen erhöht im Gegensatz zu den meisten anderen regionalen und überregionalen Anbietern die Strompreise zum 1. Januar 2019 nicht. Das bestätigte Geschäftsführer Udo Arndt auf OZ-Nachfrage. „Wir sind als regionaler Anbieter den Menschen hier vor Ort verpflichtet“, erklärte er. Gemäß dem Slogan 'Aus der Region - für die Region' sehe sich das Unternehmen in der Pflicht. „Wir stehen mit unseren Kunden nicht nur in direktem Kontakt über die Versorgungsleitungen, sondern verstehen uns für die Einwohner und Firmen der Region auch als persönlicher Partner“, sagt Arndt und ergänzt, dass durch die örtliche Nähe die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden sehr genau bekannt seien.

Energie weitschauend einkaufen

Seit über 20 Jahren versorgt die Energie Vorpommern GmbH die Bürger und Unternehmen in den Städten Wolgast, Gützkow, den umliegenden Ortschaften sowie viele Gemeinden der Insel Usedom, darunter Heringsdorf, Zinnowitz, Trassenheide, Ückeritz, Zempin, Loddin, Koserow und Karlshagen, sicher und komfortabel mit Energie. „Diese Orte sind zusammen mit dem Landkreis auch unsere Gesellschafter. Und wir haben gemeinsam beraten, wie wir die Preispolitik in der kommenden Zeit gestalten wollen“, berichtet Arndt. Natürlich habe auch die Energie Vorpommern mit den steigenden Energiepreisen auf dem Weltmarkt zu kämpfen. „Aber wir kaufen unsere Energie immer sehr weitschauend Jahre im voraus ein“, betont er. Soll heißen: Jetzt wirkt sich noch der günstige Einkaufspreis von vor zwei Jahren aus.

Unterstützung auch für soziale Initiativen

Sein Unternehmen lege als mehrheitlich kommunale Gesellschaft Wert auf Versorgungssicherheit, Kundenservice sowie eine faire Preisgestaltung. So hätten sich die eingerichteten Servicepunkte und Wolgast und Anklam bestens bewährt, „denn die Menschen hier lieben noch den ganz persönlichen Kontakt. Unpersönliche Briefe oder E-Mails irgendwo hin sind nicht ihr Ding, das haben wir in ganz vielen Gesprächen gemerkt. Diese gewünschte Nähe sehen wir auch als Lob für unsere bisherige Arbeit“, meint der Chef. Natürlich ließe sich mit einer Preissteigerung deutlich mehr Geld verdienen. „Aber wenn ich allein an Wolgast und die dort herrschende Unsicherheit durch die Lage auf der Werft denke, halte ich es nicht für sinnvoll, die Preise zu erhöhen. Wolgasts Bürgermeister Stefan Weigler ist mein Aufsichtsratsvorsitzender, da geht der regionale Bezug nicht verloren“, sagt der Geschäftsführer.

Die Altkunden bekämen eine Preisgarantie. Außerdem habe man in diesem Jahr den Basispreis bei Gas senken können. „Und als regionaler Anbieter sehen wir uns auch der Förderung von Kultur, Sport und sozialen Initiativen verpflichtet. Viele Vereine haben von einer finanziellen Unterstützung profitiert. Wir leisten einen wesentlichen Beitrag zur Lebensqualität in der Region Vorpommern“ so Arndt. Die Energie Vorpommern GmbH verfügt über fast 10000 Gaskunden und etwa 3000 Stromkunden, wobei das Stromgeschäft noch sehr jung ist und erst seit drei Jahren betrieben wird.

Cornelia Meerkatz

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