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Usedom Entstehen am Stettiner Haff neue Inseln?
Vorpommern Usedom Entstehen am Stettiner Haff neue Inseln?
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00:00 31.05.2016
Weil im Swinemünder Hafen weiter investiert wird, soll die Fahrrinne nach Stettin vertieft werden. Quelle: Radek Jagielski

Schon bald könnten am Stettiner Haff künstliche Inseln entstehen. Dies soll im Zuge der geplanten Vertiefung der Fahrrinne zwischen Stettin und Swinemünde passieren. Nun suchen die Behörden eine Stelle, wo die Bagger mehr als 20 Millionen Kubikmeter Spülgut zurücklassen können. Aus ökologischen Gründen wird im Süden von Usedom das Baggergutlagerungsgebiet nicht vergrößert. Diese Gebiete sind, angesichts ihrer Naturbereiche, zu wertvoll.

„Es wurden mehrere Varianten erwogen: Transport des Baggerguts auf die offene See, die Erweiterung des bestehenden Baggergutbereiches- Chelminek oder der Bau einer künstlichen Insel oder Inseln. Die am meisten bevorzugte Option, sowohl ökonomisch als auch ökologisch, schien die letztere zu sein“, sagt Ewa Wieczorek vom Seeamt in Stettin. Derzeit dauern Umweltverfahren für geplanten Investitionen an. Sie müssen unter anderem von der Regionaldirektion für Umweltschutz akzeptiert werden. Das Seeamt versichert, dass der Bau einer Insel oder mehrerer Inseln, gleichzeitig mit der Vertiefung der Fahrrinne erfolgen wird. Ende Januar hat man in einem Dokument, welches vom Seeamt bearbeitet wurde, den wahrscheinlichen Ort der Lagerung des Baggerguts angegeben – am Dorf Czarnocin in der Gemeinde Stepnitz oder Brzózki in der Gemeinde Neuwarp.

Während der Erhaltungsarbeiten der Fahrrinne zwischen Swinemünde und Stettin sollen jährlich etwa 150 000 bis 500 000 Kubikmeter Schüttgut ausgebaggert wird. Dies kostet etwa zwölf Millionen Zloty.

Diese Kosten würden sich verdoppeln, wenn die Fahrrinne auf 12,5 Meter vertieft wird.

Die Vertiefung der Fahrrinne nach Stettin wird aufgrund großer Investitionspläne im Swinemünder Hafen erforderlich sein. Im Inneren wird sie auf 14,5 Meter vertieft, damit dort die größten Kreuzfahrtschiffe einlaufen können. Angesagt ist auch der Wiederaufbau des Nothafens, andere Anlegeplätze werden modernisiert oder verlängert. Im Außenhafen dagegen plant das Amt den Bau von drei neuen Anlegeplätzen mit einer Tiefe von 17 Meter. Auch die Bahn-Infrastruktur soll verbessert werden, worüber sich die Transportunternehmen beklagt haben. Gebaut wird unter anderem eine zweite Zufahrt-Fahrrinne in die Hafengebiete. Alle Investitionen sollen mit Hilfe von EU-Mitteln umgesetzt werden.

Radek Jagielski

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