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Entwarnung am Strand: Sperrung aufgehoben

Karlshagen Entwarnung am Strand: Sperrung aufgehoben

Die meisten Ölklumpen wurden vom Technischen Hilfswerk beseitigt. Ermittlungen nach Verursacher laufen.

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Freiwillige Helfer vom Technischen Hilfswerk reinigten bis gestern Abend den Strand zwischen Karlshagen und Zinnowitz.

Quelle: Carolin Riemer

Karlshagen. Entwarnung an den Stränden von Karlshagen, Trassenheide und Peenemünde: Die Sperrungen, die nötig waren, um den Strand von Schwerölklumpen zu reinigen (OZ berichtete), sind seit heute Morgen aufgehoben. „Die Ölverschmutzung auf dem etwa zehn Kilometer langen Strandabschnitt ist weitestgehend beseitigt“, sagte Maik Bischoff, Zugführer vom Technischen Hilfswerk (THW) Wolgast.

Das bestätigt auch Ralph Emmerich vom Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt. Der Experte verschaffte sich gestern Nachmittag einen Überblick über die Verschmutzung am Strand und im Naturschutzgebiet Peenemünder Haken, Struck und Ruden. Er konnte beruhigen: „Die Außenküste ist nicht verschmutzt, der Schilfgürtel in Peenemünde nicht betroffen. Die Feuerwehren und das THW haben gute Arbeit geleistet.“ In der Tat, von einer Ölverschmutzung ist gestern auf den ersten Blick nichts zu erkennen: Der Strandsand ist weiß. Nur an der Wasserkante haben sich einige schwarze Schlieren abgesetzt. Die Spuren wurden von den freiwilligen Helfern gestern bis zum Einbruch der Dunkelheit beseitigt.

Es war ein knochenharter Job: Seit Mittwoch arbeiteten sich 47 Männer und Frauen Stück für Stück voran: Mit Schaufeln trugen sie den verschmutzten Strandsand ab, füllten ihn in Müllsäcke und in die großen Schaufeln der Radlader — von morgens 8 Uhr bis zum Abend. In fünf Containern wurde der kontaminierte Sand gesammelt — sieben Kubikmeter fassen die Behälter. „Er wird jetzt von einer professionellen Firma abtransportiert und entsorgt“, sagte Oliver Schlorff, Zugführer der Feuerwehr Karlshagen. Wie viele Tonnen Sand verschmutzt wurden, mag noch niemand schätzen. Fakt ist: Aus dem Strandsand ist Sondermüll geworden.

Dass es sich bei der Verschmutzung um Altöl handelt, vermutete der Feuerwehrmann. „Aussehen und Geruch sprechen dafür.“ Doch der Verursacher der Ölverschmutzung ist noch nicht bekannt. „Die Polizei hat Proben genommen, die Ermittlungen wurden aufgenommen“, so Schlorff.

 



Carolin Riemer

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