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Usedom „Entweder wir haben gutes Wetter oder gesundes Wetter“
Vorpommern Usedom „Entweder wir haben gutes Wetter oder gesundes Wetter“
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00:00 25.08.2014
Rund 80 Frühaufsteher erlebten am Samstag früh um 6 Uhr das „Sonnenaufgangskonzert“ mit Thomas Putensen am Heringsdorfer Fußballstrand. Der Greifswalder Musiker spielte unter anderem „Morning has broken“ und weitere Musikwünsche der Zuhörer. Quelle: Fotos: Dietmar Pühler
Heringsdorf

Richtig gute Werbung für die Gesundheitsinsel Usedom machte am Samstagvormittag Dr. Stefan Berghem bei der Eröffnung des 8. Usedomer Gesundheitstages auf dem Konzertplatz in Heringsdorf. Der Chefarzt der Ostseestrand-Klinik Klaus Störtebeker in Kölpinsee zählte einige gute Gründe auf, warum es sich lohnt, auf die Sonneninsel zu kommen: „Seit 200 Jahren kommen die Menschen hierher wegen des Reizklimas. Das Wetter ist immer reizend. Entweder wir haben gutes Wetter oder gesundes Wetter. Deshalb haben wir hier acht Rehakliniken“, so der Mediziner.

Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph (CDU) benannte die Schwerpunktthemen des Gesundheitstages: Gesunde Ernährung, Bewegung und die Vermittlung von Präventionsmaßnahmen. Gerade in der Gesundheitsvorsorge sieht er einen Schlüssel dafür, die überdurchschnittlich hohe Zahl der Krankentage von Arbeitnehmern in M-V (17,5 pro Jahr) gegenüber Baden-Württemberg (11,6) zu reduzieren. Hier könne ein fahrbares Präventionsmobil helfen, Risikofaktoren und Vorstufen von häufigen Arbeitsausfall bedingenden Erkrankungen rechtzeitig zu erkennen.

Rudolph informierte sich anschließend bei einem Rundgang an den Ständen der Rehakliniken, des Kreiskrankenhauses Wolgast, von Selbsthilfegruppen und Partnern aus der Gesundheitswirtschaft. Am Gemeinschaftsstand der Kliniken zum Thema „Kartoffel“ wollte der Politiker von der angehenden Ernährungsberaterin Angelika Messerli wissen, ob es ernährungsphysiologische Unterschiede zwischen den einzelnen Kartoffelsorten gibt. „In diesem Punkt sind sie alle gleich. Es kommt auf die Art der Zubereitung an“, erklärte die junge Schweizerin und fügte an: „Kartoffeln haben wenig Kalorien, sättigen aber sehr“.

Den nächsten Halt gab es am Stand der IKK Nord. Hier stellte der Ahlbecker IKK-Kundenberater Michael Wendt die Sechs-Tage-Kuren vor. „Wir sind eine der wenigen Krankenkassen, die das anbieten“, hob Wendt hervor. Die IKK Nord arbeitet dafür mit Rehakliniken in M-V und Schleswig-Holstein zusammen. „Wir haben einen festen Pool an Kliniken und stärken dadurch die Anbieter vor Ort“, so Michael Wendt.

Am Stand der Rehaklinik Usedom wurden Blindproben genommen — von den Geschmacksrichtungen süß, salzig, scharf und bitter. Ergotherapeutin Christine Böttger erklärte, dass viele Menschen dermaßen reizüberflutet seien, dass sie nicht mehr wüssten, wie Naturprodukte schmecken. Für ihre Arbeit als Ergotherapeutin sei es deshalb wichtig, auch die Geschmackswahrnehmung zu testen.

Ein zufriedenes Fazit zog Birgit Rohde von der Störtebeker-Klinik in Kölpinsee: „Wir haben ideales Wetter. Es gibt reges Interesse überall dort, wo es diagnostische Dinge gibt. Ganz wichtig ist, dass wir gut informieren können.“ Ihr Chefarzt Dr. Berghem fügte an: „Wichtig ist uns, eine Aufmerksamkeit dafür zu schaffen, dass Usedom eine Gesundheitsinsel ist.“

Kartoffeln haben wenig Kalorien, sättigen aber sehr.“Angelika Messerli, Ernährungsberaterin



Dietmar Pühler

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