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Usedom Erster Erfolg: Tempo 30 auf der Durchfahrtsstraße
Vorpommern Usedom Erster Erfolg: Tempo 30 auf der Durchfahrtsstraße
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15:48 13.07.2018
Ende Juni organisierten die Zirchower eine Protestaktion vor dem Landtag in Schwerin. Quelle: Diana Genz
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Zirchow

Ein erster Erfolg für die Zirchower Einwohner: In der Ortsdurchfahrt soll bald Tempo 30 gelten. Wie Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann (SPD) am Freitag informierte, soll die zulässige Geschwindigkeit auf der Durchfahrtsstraße im Ort reduziert werden. „Von 50 auf 30 km/h“, so Dahlemann.

Nach mehrfachen Gesprächen mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Verkehrsminister Christian Pegel sowie einem Termin vor Ort ist man zu dieser Entscheidung gekommen, so Dahlemann.Die Zirchower kämpfen seit vielen Jahren um eine Umgehungsstraße, weil der Verkehr, besonders der Schwerlast- und Busverkehr, durch das Dorf rollt und das auf einer Bundesstraße (B 110), die die gesetzlich vorgeschriebene Mindestbreite nicht erfüllt. Vorgeschrieben sind 3,25 Meter, tatsächlich sind die Fahrbahnen der B 110 aber in der Ortsdurchfahrt nur 2,70 bis 2,90 Meter breit. Dazu kommen enge Gehwege, die nicht mit Kinderwagen oder Rollator befahrbar und selbst für Fußgänger lebensgefährlich sind. Erst jüngst zogen viele Zirchower vor den Landtag, um sich dort Gehör zu verschaffen.

„In der nächsten Woche werden entsprechende Schilder montiert“, so Dahlemann, der zur geforderten Ortsumgehung sagt: „Wir brauchen hier dringend eine Ortsumgehung. Alle notwendigen Anträge sind beim Bund gestellt. Wir werden gemeinsam mit den Einwohnern dranbleiben, denn Engagement lohnt sich.“

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