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Usedom „Es war egal, ob ich aus dem Westen war“
Vorpommern Usedom „Es war egal, ob ich aus dem Westen war“
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00:00 21.04.2017

Thomas Hummel, Intendant des Usedomer Musikfestivals: „Ich wurde von einem Studienkollegen angesprochen, ob ich nicht auf Usedom eine große Veranstaltung aufziehen will.“ So kam Thomas Hummel 1993 das erste Mal auf die Insel. Und so entstand das Usedomer Musikfestival, das inzwischen ins 24. Jahr geht und das mit dem Hamburger Thomas Hummel, dessen Wurzeln in Würzburg liegen, seinen geistigen Vater hat. Seitdem pendelt der studierte Kulturmanager zwischen Hamburg und der Insel. „Usedom ist eine wichtige Heimat geworden“, sagt Hummel, der 2004 in Gummlin ein Haus bezogen hat. Seine Frau, Musikerin, und die vier Kinder haben ihren Lebensmittelpunkt in Hamburg.

Von Ost-West-Spannungen habe er auf Usedom kaum etwas erlebt und gespürt. „Es geht eher um regionale Konflikte, die ich aber auch im Westen angetroffen habe. Ich würde das auf die Mentalität schieben. Mit Offenheit und Verständnis kommt man immer weiter“, sagt Hummel, dessen Lebensmotto es ist: „Begegne deinem Gegenüber immer auf Augenhöhe.“ Mit den Menschen vor Ort komme er sehr gut klar. „Ich wurde immer gut behandelt. Da war es egal, ob ich aus dem Westen war“, so der Großstädter, der noch als Student auf die Insel kam und über das Usedomer Musikfestival seine Diplomarbeit geschrieben hat.

hni

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