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Usedom Festival mit Gitarren-Virtuosen und Pierogi
Vorpommern Usedom Festival mit Gitarren-Virtuosen und Pierogi
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00:00 09.11.2016

Zapraszamy! Willkommen zum „polenmARkT“ 2016. In etwas mehr als einer Woche ist es wieder so weit und die 19. polnischen Kulturtage in Greifswald beginnen. Vom 17. bis zum 26. November haben Besucher die Möglichkeit, die facettenreiche polnische Kultur live in der Hansestadt und der Umgebung zu erleben. „Darum beneiden uns sogar viele deutsche Städte“, sagt Marek Fialek, Veranstalter des Festivals.

Das besondere in diesem Jahr ist, dass die 30 verschiedenen Veranstaltungen nicht nur an bekannten kulturellen Orten der Hansestadt, wie im Koeppenhaus oder im Pommerschen Landesmuseum stattfinden, sondern auch im Jugendzentrum „Klex“, im Studententheater StuThe, in Schönwalde II und sogar in Stralsund und in Löcknitz. „Es geht uns darum, die polnische Kultur auch in der Umgebung Greifswalds zu präsentieren, um auch dort zu zeigen: In Polen ist was los. Und um Vorurteile abzubauen“, verdeutlicht Vorstandsmitglied Ulrich Rose.

Lesungen, Literaturprogramme, Filme, Konzerte klassischer und zeitgenössischer Musik, inklusive Jazz sowie Vorträge zu Politik und Gender-Themen stellen die inhaltlichen Schwerpunkte des Festivals dar. „Einer der Programmkracher ist das Konzert mit einem der faszinierendsten Gitarristen seiner Generation: Krzysztof Meisinger“, verrät Fialek. Auch sonst ist viel los: Da sind ein Jazzkonzert mit dem Gitarren-Virtuosen Raphael Roginski im Koeppenhaus, der bisher beim „polenmARkT“ als Aufbereiteter jüdischer Klangwelten aufgetreten ist. Dann findet eine Lesung mit der in Ostpolen geborenen Übersetzerin und Journalistin Agnieszka Kowaluk statt, die zwar in Polen aufwuchs, aber später nach Deutschland zog. Sie wird über kulturelle Identität, den Umgang mit dem Fremden und darüber, ob etwas Neues, Eigenständiges daraus wird, wenn verschiedene Kulturen aufeinander abfärben, sprechen.

„Wir wollen Besonderheiten, Perlen der polnischen Kultur zeigen, keinen Mainstream“, erläuterte Fialek. Speziell für Kinder werden vier Lesungen und eine Märchenstunde, in der polnische Märchen erzählt werden, vorgetragen.

Zudem kocht Fialek persönlich bei einem polnischen Abend Pierogi: mit Fleisch und vegetarisch. Dazu singt der Slawistik-Chor. Interkulturellen Austausch wie er realer nicht sein kann erfährt der Besucher bei einem Deutsch-polnischen-Freundschaftstunier. „Eine schnelle, körperbetonte Art und Weise die polnische Kultur kennen zu lernen“, freut sich Bernhard Brehmer, Mitglied im Vorstand des Festivalvereins. Sollte jemand immer noch Angst vor der polnischen Kultur haben, kann er sich diese sogar bei dem Workshop „Kulturschock“ im IBZ (Festsaal) abtrainieren lassen.

Etwa 3500 Gäste erwarten die Veranstalter. „Das ganze Festival wäre ohne die zahlreiche Unterstützung von Studenten nicht möglich gewesen“, bekannte Fialek.

Annemarie Bierstedt

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