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Usedom Feuerwehr-Technik der Insel mit künstlicher DNA gesichert
Vorpommern Usedom Feuerwehr-Technik der Insel mit künstlicher DNA gesichert
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00:00 24.09.2016
Detlef Kern (l.) erläutert dem Mellenthiner Wehrführer Herbert Mahnke das Prinzip. Quelle: Ingrid Nadler

Die Feuerwehren der Insel Usedom sind ab sofort mit künstlicher DNA gesichert, was Dieben und Hehlern das Handwerk deutlich erschweren dürfte. Donnerstagabend hat der Vorsitzende des Regionalen Präventionsrates, Detlef Kern, die Wehrführer des Inselsüdens mit dem Projekt vertraut gemacht.

Kern weiß als Kriminalist a. D. aus langjähriger Erfahrung, worauf Einbrecher bei der Feuerwehr abzielen. „Es sind Motorkettensägen und Funkgeräte, die den Kommunen in der Wiederbeschaffung große Probleme bereiten“, sagt er.

Nach diesem System, das in den alten Bundesländern bereits erprobte Praxis ist, werden die Feuerwehrgerätschaften mit einer chemischen Substanz versehen, die mit bloßen Auge nicht erkennbar ist.

Tauchen sie bei Einbrechern oder Hehlern irgendwann wieder auf, ist die Herkunft für die Polizei, die eine entsprechende Codierungs- Datei führt und über spezielle Sichtgeräte verfügt, schnell zu erkennen. So kann das Diebesgut den Eigentümern unverzüglich zurück gegeben werden. Die Methode sei so einfach wie genial!

Wie Detlef Kern, der das Projekt zuvor schon im Inselnorden und in Heringsdorf vorgestellt hat, erläutert, weisen entsprechende Aufkleber an den Feuerwehrgebäuden auf die erfolgte Codierung hin. Und er ergänzt, dass eine solche Kennzeichnung durchaus auch im privaten Umfeld möglich sei. Dann werde die künstliche DNA auf den zu schützenden Gegenstand (etwa wertvolle Bilder) abgestimmt.

Info: ☎ 038375/26 413 oder

praeventionsrat@amtusedom.de

Ingrid Nadler

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