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Vorpommern Usedom Filetieren, Flambieren und Servieren
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01:38 02.02.2018
Zempin

Höchste Konzentration, viel Fingerspitzengefühl und möglichst keine Nervosität zeigen: Das war gestern bei den 26. regionalen Jugendmeisterschaften in den gastgewerblichen Ausbildungsberufen im Inselhof Vineta in Zempin gefragt. Die Industrie- und Handelskammer für das östliche Mecklenburg-Vorpommern und der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hatten zum Wettstreit eingeladen. 18 Auszubildende aus dem dritten Lehrjahr waren angetreten, um den Besten aus ihrer Mitte heraus zu küren. Köche sowie Restaurant- und Hotelfachleute aus den Landkreisen Vorpommern-Greifswald und Mecklenburgische Seenplatte sind gegeneinander angetreten. Bester Inselkoch wurde nach dem Urteil der Jury Tom Hinrichs aus dem Ahlbecker Hof in Ahlbeck. Mit dem zweiten Platz bei den Restaurantfachleuten sicherte sich Britta Peters vom Inselhof Vineta in Zempin die beste Platzierung bei den Inselvertretern. Bei den ersten drei Platzierungen unter den Hotelfachleuten konnte sich kein Insel-Azubi freuen.

Der Wettstreit gliederte sich über zwei Tage in drei Abschnitte: die Theorie, die Warenkunde und die Praxis, wobei Letzterer mit 60 Prozent den größten Teil ausmacht. Am Ende wird eine Gesamtpunktzahl errechnet. Die Restaurantfachleute waren zum Beispiel dafür zuständig, die Tische vorzubereiten. „Beim Herrichten der Tische war es ganz wichtig, dass die Fachlichkeit eingehalten wird. Die Gläser müssen zu den Getränken passen, die Bestecke sollten sich gegenüber liegen und die Abstände müssen stimmen“, weiß Jurymitglied Heike Pianka, Lehrerin am Regionalen Beruflichen Bildungszentrum in Waren/Müritz. Jeweils zwei Jurymitglieder schauten sich die Arbeit der Azubis an den Tischen an. Vertreter von Hotels, Sponsoren, den Kurverwaltungen und Gemeinden waren die Gäste und durften sich das Vier- Gang-Menü schmecken lassen. Lehrerin Heike Pianka lobt die Arbeit der jungen Männer und Frauen. „Sie haben sehr viel Kreativität an den Tischen bewiesen“, sagt sie. Sie kennt aber auch die Fehler, die gemacht werden können. „Bei der Platzeinteilung an runden Tischen hapert es manchmal. Das liegt aber auch daran, dass viele Gaststätten keine runden Tische mehr haben, sondern nur noch zu besonderen Anlässen“, sagt sie. Die Jury legte auch ein Augenmerk auf die Tragetechnik. Während sich die Jury im Speiseraum die Technik anschaute, testeten die Köche die Essen.

„Uns geht es vor allem um Geschmack, Konsistenz und die Präsentation“, erklärt Thomas Thiel, Chef des Usedomer Köcheklubs. Alle gestrigen Sieger qualifizierten sich für die Landesmeisterschaft im April in Bansin.

Hannes Ewert

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