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Usedom Fit werden für den deutschen Markt
Vorpommern Usedom Fit werden für den deutschen Markt
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00:00 02.02.2018
Katarzyna Rówinska (links) leitet das neue Service- und Beratungszentrum für polnische Firmen in Swinemünde. Quelle: Foto: Radek Jagielski

Fehlende Sprachkenntnis, unterschiedliche Rechtssysteme und fehlendes Wissen über die Marktbedingungen im jeweils anderen Land behindern die Zusammenarbeit polnischer und deutscher Unternehmen in Vorpommern und Westpommern. Ein neues Service- und Beratungszentrum (Centrum Uslugowo-Doradcze CUD) in Swinemünde soll helfen, diese Hürden zu überwinden.

Eingerichtet wurde es vor kurzem in der Piastowska-Straße 62.

Die neue Einrichtung ist Teil eines grenzüberschreitenden Netzwerks der Service- und Beratungszentren in der Euroregion Pomerania. Daran sind neun Partner aus Polen und Deutschland beteiligt.

„Für uns liegt die Stadt Greifswald am nächsten. Wir wollen helfen, neue Kontakte zu knüpfen und insbesondere für Kleinstunternehmen, Vereine und Institutionen adäquate Projektpartner zu akquirieren“, erklärt Katarzyna Rówinska, Leiterin des Service- und Beratungszentrums (SBC) in Swinemünde. Polnische Unternehmer, die mit deutschen kooperieren wollen, müssten sich mit Problemen aller Art auseinandersetzen, etwa den Vorschriften auf der deutschen Seite kennenlernen. „Dabei werden wir ihnen auch helfen“, sagt Rówinska. Rund 6000 polnische Kleinstunternehmen sind auf den Inseln Usedom und Wolin registriert. Sie stellen rund 90 Prozent aller im Ostseebad tätigen Unternehmen. Viele würden gerne auf dem deutschen Markt Fuß fassen, hätten jedoch keine Vorstellung, wie das zu bewerkstelligen sei, schildert Rówinska. Das von ihr geleitete Service- und Beratungszentrum soll nun für diese Unternehmer kostenlose Schulungen, Konferenzen und Studienreisen organisieren.

All das, um ihnen den ersten Schritt im Nachbarland zu erleichtern oder dabei behilflich zu sein, neue Geschäftspartner zu finden. „Wir wollen mit unserem Angebot etwas breiter auftreten. Wir werden beispielsweise auch bei der Beschaffung von Informationen über EU-Fördermittel helfen“, erklärt Katarzyna Rówinska. Ferner haben man vor, mit der Wirtschaftskammer Nord zusammenzuarbeiten. Großer Vorteil eines jeden Service- und Beratungszentrums sei das zweisprachige Mitarbeiterteam. „Gerade auf Usedom ist das besonders wichtig“, so Rówinska. Das Swinemünder SBC werde sich vorrangig auf die Tourismusbranche konzentrieren und darüber hinaus neue Start-Ups fördern.

Radek Jagielski

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