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Usedom Flota vor historischem Aufstieg
Vorpommern Usedom Flota vor historischem Aufstieg
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04:46 07.03.2013
Die Haupttribüne im Flota-Stadion wird jetzt überdacht. Grafik: Flota

Doch bald könnte Fußball auf Usedom mehr Klasse bekommen. Die Fußballer von Flota Swinemünde stehen vor einem historischen Aufstieg. Erstmals in ihrer Geschichte könnten sie den Sprung in die Extraklasse — höchste polnische Liga — schaffen. Dann kommen Teams aus Warschau, Krakau oder Gdansk auf die Insel Usedom.

Und die deutschen Fußballfans freuen sich schon: „Flota verfolge ich schon lange. Erste polnische Liga live zu sehen, das wäre toll“, findet Siegfried Lüder vom FC Insel Usedom, in dessen Reihen mehrere polnische Spieler stehen. Das gilt auch für das Team von Eintracht Ahlbeck. Deren Vereinschef Rainer Dumke staunt über den Nachbarn: „Es ist toll, dass sich Flota so gut entwickelt hat. Ich hoffe, dass sie den Aufstieg packen. Ab und an war ich bei Spielen bereits im Stadion.“ So wie der Koserower Thomas Pfennig, der die Spiele auch live verfolgt. „Wenn sie in der obersten Liga mitspielen, kommen wahrscheinlich noch mehr Zuschauer rüber“, glaubt Pfennig.

Die Aktien für Flota stehen gut: In der Tabelle der ersten Liga (zweite polnische Liga) führen die Swinemünder derzeit mit fünf Punkten. Die Rückrunde beginnt im März. Um sich den Aufstiegstraum zu erfüllen, wollen die Swinemünder rund 1,5 Millionen Euro in die Hand nehmen, um das Flota-Stadion erstligareif zu machen. „Schließlich muss unsere Arena den Anforderungen des polnischen Fußballverbandes genügen“, sagt Flota-Sprecher Krzysztof Dziedzic.

Dabei geht es um den Bau einer Flutlichtanlage, um eine Rasenheizung und die Vergrößerung der Tribünen. Die minimale Kapazität eines Stadions in der Extraklasse liegt bei 4500 Sitzplätzen — in der Übergangszeit 3000. „Der Lizenzprozess beginnt am 31. März“, so der Sprecher, der auch auf den noch fehlenden Hauptsponsor verweist. Sollte es trotz Aufstieg mit der Lizenz nicht klappen, „wird das Team in einem anderen Stadion spielen müssen“, hat Dziedzic bereits einen Plan B.

Der Präsident von Swinemünde, Janusz Zmurkiewicz, sprach bereits darüber mit seinem Kollegen aus Stettin. Pogon Stettin spielt bereits in der Extraklasse. Die Insulaner seien herzlich willkommen, hieß es. Doch die Swinemünder wollen natürlich vor heimischem Publikum spielen.

Bis dahin muss aber ein weiteres Problem gelöst werden — sie brauchen einen Rasenplatz für das Training. „In Swinemünde gibt es keinen Platz, um derartige Objekte zu bauen. Man könnte ein altes Spielfeld auf der Insel Wollin flott machen, aber zuerst müssen dort Bodenarbeiten durchgeführt werden“, so der Sprecher. Er ist froh, dass der Bau der neuen Dachkonstruktion über der Haupttribüne im Flota-Stadion sowie der Neubau des Sozialgebäudes abgeschlossen sind. Für diesen Umbau gab die Stadt rund 600 000 Euro.

Ich hoffe, dass Flota

den Aufstieg packt.“Rainer Dumke, Fußballverein Ahlbeck

Radek Jagielski und Henrik Nitzsche

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