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Flughafen Heringsdorf erwartet 2017 größere Linienmaschinen

Zirchow Flughafen Heringsdorf erwartet 2017 größere Linienmaschinen

Inselairport stellt sich auf die Abfertigung von Flugzeugen mit bis zu 150 Sitzplätzen ein / Die Rollbahn A wird komplett erneuert sowie neue Gangway und Elektrokarren gekauft

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Wirtschaftminister Harry Glawe (r.) unterstützt die Ausbaupläne. Er übergab am Sonnabend den Förderbescheid an Landrätin Dr. Barbara Syrbe und Flughafen-Geschäftsführer Dirk Zabel.

Quelle: Tom Schröter

Zirchow. Die Flughafen Heringsdorf GmbH in Zirchow will bis zur Flugsaison 2017 mehrere Ausbaupläne umsetzen. Nach der erfolgten EU-Notifizierung im Juli machte Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) am Sonnabend mit der Übergabe eines Fördermittelbescheides in Höhe von 1,155 Millionen Euro den Weg für wichtige Investitionen frei. Gleichzeitig bekannte sich Glawe damit zum Usedomer Inselairport und zu dessen weiterer Entwicklung.

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Inselairport stellt sich auf die Abfertigung von Flugzeugen mit bis zu 150 Sitzplätzen ein / Die Rollbahn A wird komplett erneuert sowie neue Gangway und Elektrokarren gekauft

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Vorpommern ist inzwischen der Trendsetter imTourismus- bereich in MV.“Harry Glawe (CDU),

Wirtschaftsminister

„Wir erwarten ab dem nächsten Jahr den Verkehr größerer Passagiermaschinen bei uns“, teilte Flughafen-Geschäftsführer Dirk Zabel mit. „Während derzeit Flugzeuge mit 75 bis 90 Sitzplätzen die Insel ansteuern, rechnen wir 2017 mit Maschinen mit bis zu 150 Sitzplätzen.“ Auf die vorhandenen positiven Vorzeichen wolle sich der Flughafen rechtzeitig einstellen.

So soll, damit sie auch Fliegern von Airbus und Boeing als Zubringer zur Start- und Landebahn dienen kann, die gut 500 Meter lange Rollbahn A für erhöhte Traglasten grundhaft neu ausgebaut werden.

Des Weiteren ist die Anschaffung eines neuen Gepäckförderbandes – das vorhandene ist noch eine Leihgabe des Neubrandenburger Flughafens in Trollenhagen – sowie eines zweiten Elektrokarrens zur Beförderung des Gepäcks vorgesehen. Und es soll, ebenfalls mit Blick auf die erwarteten Großraummaschinen, ein neues Bodenstromaggregat Einzug halten, um die größeren Flugzeuge während ihres Aufenthaltes mit Elektroenergie versorgen zu können. Insgesamt sind für diese Neuheiten Kosten in Höhe von 1,54 Millionen Euro veranschlagt, so dass auf die kreiseigene Flughafen Heringsdorf GmbH ein finanzieller Eigenanteil von etwa 350000 Euro entfällt.

Mit Köln, Düsseldorf und Stuttgart, Frankfurt/Main und Dortmund sowie Zürich, Bern und Basel bedient Heringsdorf momentan acht Reiseziele im Linienflugverkehr. Laut Geschäftsführer Zabel nutzten im vorigen Jahr etwa 18500 Passagiere im Linienverkehr den Usedomer Airport. „In diesem Jahr gehen wir von einer Steigerung aus, da wir, anstatt im Mai, bereits im April mit der Flugsaison begonnen haben und die Auslastung der Maschinen mit 70 Prozent und mehr über der der Vorjahres liegt“, so Zabel. Laut Meinung von Landrätin Dr. Barbara Syrbe (Die Linke) bietet eine Kooperation mit den Vertretern des polnischen Teils der Insel Usedom Potenzial für weiteres Passagieraufkommen. „Ich hoffe, dass über getroffene Zusagen hinaus auch praktische Schritte mit den polnischen Partnern unternommen werden“, so die Landrätin.

Wirtschaftsminister Glawe nutzte die Gelegenheit auch, um auf die touristische Entwicklung in der Region einzugehen. Demnach seien von Januar bis Juni 2016 im Landkreis Vorpommern-Greifswald etwa 583000 Urlauberankünfte und mehr als 2,3 Millionen Übernachtungen gezählt worden, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 7,3 Prozent entspreche. Glawe: „Die Insel Usedom verzeichnet in diesem Jahr sogar eine Wachstumsrate von bis zu zwölf Prozent, was bemerkenswert ist. Vorpommern ist inzwischen der Trendsetter im Tourismusbereich in Mecklenburg-Vorpommern.“

Tom Schröter

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