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Franz Lasch lässt die Puppen tanzen

Bansin Franz Lasch lässt die Puppen tanzen

Bansin erlebt das vierte Puppenspielfest : Böswetter trifft Rumpelstil-Mambuso zum Familienwochenstart

Bansin. Zum vierten Mal lässt Franz Lasch in Bansin die Puppen tanzen. Der Ideengeber und künstlerische Leiter des Puppenspielfestes freut sich, dass das Kinderprogramm rund um den Konzertplatz Tradition geworden ist und verspricht von heute bis Sonntag einige echte Knüller. Lasch selbst, der in verschiedenen Rollen, wie der des Ahlbecker Schneidermeisters Engelinsky oder des Badeaufsehers Krokoschinsky die Sommerfeste der Kaiserbäder prägt, würzt das Fest als Böswetter, Leppsch oder Felgentreu in verschiedenen Verkleidungen. „Ich bin fast im ganzen Programm mit dabei, aber wohl kaum zu erkennen“, sagt der Puppenspieler, Kleinkünstler, Conférencier und Clown.

 

OZ-Bild

Puppenspieler Franz Lasch mit dem Sultankasper, Wotan und Arnold Böswetter (v.l.).

Quelle: Angelika Gutsche

Maskottchen des Puppenspiel- festes ist eindeutig Herr Böswetter.“Franz Lasch, Ideengeber und künstlerischer Leiter

Den ersten Knüller liefert Familie Dombrowsky heute mit ihrem Marionettentheater, dessen Wurzeln bis 1810 zurückreichen. „Ich habe Uwe und Evelyn Dombrowsky selbst noch auf der Wanderschaft mit von Pferd und Traktor gezogenen Wagen kennengelernt. Bei uns spielen sie mit ihren 80 Zentimeter großen Marionetten ,Gräfin Cosel’, ein klassisches Stück“, kündigt Lasch an. Am Sonntag zeigen Dombrowskys das Fröschkönig-Märchen.

Alt bekannte Gäste auf der Insel sind die Straßenmusiker „Deppsch & Leppsch“, die Lasch trommelnd und in herrlich schräger Verkleidung mit dem Bandoneonspieler Frank Deutscher aus Dresden gibt.

Selbst vor Richard Wagner schreckt Lasch nicht zurück. Dessen Oper „Die Walküre“ hat er gnadenlos auf 30 Minuten zusammengekürzt und bietet sie dem Publikum ehrfurchtslos zum Mitlachen, Klatschen und Mitsingen an. Verpackt hat er das Stück in dem großen Varieté-Abend am Samstag mit weiteren Stücken unter dem Titel „Puppensouflé an Meeressoße“. Dabei erlebt das Publikum auch die Figuren Ernst &

Heiter in „Kaiserliche Ritterspiele“, das Felgentreu-Grünmefferttheater Babelsberg und Debbsch & Lebbsch mit „Ringelnatzgeschichten“.

Als „Froschkönig“ schlüpft Lasch mit Unterstützung von „Frau Fischer“ in die Rolle der heiteren Jury, die morgen um 14 Uhr die Sandfiguren der Kinder bewertet, die im Mitmachteil des Puppenfestes am Strand neben dem Seesteg märchenhafte Sandfiguren bauen.

Ebenfalls am Strand hat am Sonntag um 11 Uhr Laschs Kasper aus dem Orient einen Auftritt. „Kasperiaden“ hat er das Programm überschrieben, in dem er aus einer alten Freundschaft mit einem Syrier mit arabischen Textteilen profitiert.

„Das Maskottchen des Puppenspielfestes ist eindeutig Herr Böswetter“, sagt Lasch zu seiner eigenen Rolle, in die er von heute an mehrfach schlüpft: „Böswetter ist ein älterer, ganz schön verschrobener Herr, der eigentlich alles kann und weiß. Ein echter Allesredner! Am liebsten beschäftigt er sich mit Gesundheitstipps für den alternden Körper.“

Wenn Böswetter am Sonntag um 16 Uhr auf Mambuso, das Maskottchen der Gruppe Rumpelstil trifft, wird die Stimmung auf dem Bansiner Konzertplatz brodeln. „Obendrein gibt es dabei eine Premiere. Die Zuschauer hören zum ersten Mal das Böswetterlied, das Jörn Brumme von Rumpelstil verfasst hat, und ich vertont habe. Ich freu mich schon jetzt darauf“, sagt der Entertainer.

Der Sonntagabend läutet gleichzeitig die Familienwoche am Meer ein, die der Eigenbetrieb der Kaiserbäder zum zehnten Mal veranstaltet, in dessen Verlauf die Taschenlampenkonzertband Rumpelstil gleich mehrfach auftritt.

Übrigens: Bis auf den Sultan-Kasper aus einer Hohnsteiner Werkstatt von Max Jacob entstammt Laschs Verkleidung ausschließlich der eigenen Phantasie und der Geschicklichkeit seiner immer größer werdenden Kleinkunst-Familie.

Die ersten beiden Festspieltage im Überblick

Heute:

16 Uhr – Eröffnung mit dem bemerkenswert skurrilen Herrn Arnold Böswetter (alias Franz Lasch) & Gäste;

16.15 Uhr – Kasper & Katinka „Aufregung im Märchenwald“ mit dem Puppentheater Locci;

20 Uhr – Traditionelles Marionettentheater Dombrowsky, dem letzten agierenden Wandermarionetten-Puppentheater Deutschlands in der Inszenierung „Gräfin Cosel“ – ein Frauenschicksal am Hofe August des Starken

Samstag:

11 Uhr – Der „Froschkönig“ mit dem Marionettentheater Dombrowsky;

14 Uhr – (Strand neben dem Seesteg Bansin) Märchenhafter Sandfigurenwettbewerb für alle Kinder mit dem Froschkönig und Frau Fischer: Wer baut die schönsten Figuren aus der Märchenwelt? (Bitte Schippe und Schaufel mitbringen); Prämierung um 16.15 Uhr auf dem Konzertplatz Bansin mit Kasper Locci;

• Das ganze Programm: www.kaiserbaeder-auf-usedom.de

Angelika Gutsche

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