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Usedom Fünfklang bei Trauung und zu Ostern
Vorpommern Usedom Fünfklang bei Trauung und zu Ostern
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00:00 02.02.2018
Das Bild zeigt die Fachleute Udo Griwahn (l.) und Mathias Heitmann bei der Montage des Geläuts im November 2017. Quelle: Foto: Tom Schröter

Mit den neuen Glocken der Wolgaster St. Petri-Kirche, die seit Dezember nunmehr komplett sind, hält auch eine neue Läuteordnung Einzug. Diese war ein Thema des Treffens des Fördervereins St. Petri am Mittwochabend im Café Biedenweg. Die Ordnung ist recht umfangreich und regelt, wie viele Glocken des fünfstimmigen Geläuts zu welchen Anlässen erklingen und wie lange sie geläutet werden. Das Läuten aller fünf Glocken ist zum Beispiel bei Trauungen, nach der Christvesper, zu Silvester sowie zum Oster- und Pfingstgottesdienst vorgesehen. Hingegen sollen beim Einläuten des Sonntags fortan jeweils samstags um 18 Uhr die Glocken 2,3 und 5 zu hören sein. „Die neue Läuteordnung wird im nächsten Gemeindebrief abgedruckt und auch in mehreren Geschäften der Altstadt verteilt, damit jeder darüber Bescheid weiß“, informierte Ulrich Kober vom Kirchenbüro.

Annemarie Klingner (r.), Vorsitzende des St. Petri-Fördervereins, dankt Konditormeister Reinhard Knappik als Gastgeber des Vereins. Quelle: Foto: Stefan Brümmer

Zunächst stand während des Treffens des Fördervereins allerdings Konditormeister Reinhard Knappik im Mittelpunkt. Das Traditionscafé Biedenweg soll Ende des Monats an den neuen Pächter, den Chocolatier Torsten Riel, übergeben werden, der den Betrieb weiterführen will. Vereinsvorsitzende Annemarie Klingner dankte Knappik dafür, dass sein Haus viele Jahre hindurch immer für den Verein offen stand. Der Förderverein tagt hier regelmäßig seit 1995. Diesmal waren sogar das Gründungsmitglied Erika Meyer und deren Ehemann, Uke Meyer, Redaktionsleiter des früheren „Wolgaster Anzeiger“, aus Emden angereist.

Der Verein zählt 52 Mitglieder, ist gesund und arbeitsfähig. Die Vortragsreihe – seit 1995 immerhin 66 an der Zahl – werde auch 2018 fortgeführt, sagte Annemarie Klingner. Den Anfang macht am 1. März Prof. Volker Gummel, der über den Reformator Johannes Bugenhagen referiert.

St. Petri ist ein zugkräftiger Besuchermagnet. Laut Ulrich Kober wurden im vorigen Jahr 35000 im Gotteshaus begrüßt. „Die regelmäßige Kirchenöffnung ist nur mit ehrenamtlicher Hilfe möglich“, verdeutlichte er. Zurzeit ruhten die begonnenen Restaurierungsarbeiten im Chorumgang der Kirche aufgrund der niedrigen Temperaturen. Noch in diesem Jahr stehe die Restaurierung des östlichen Mittel- und des nördlichen Seitenschiffes an. Im bereits restaurierten, südlichen Seitenschiff bereitet die Nässe noch Probleme. Eine zu montierende Dachrinne soll Abhilfe schaffen. „Das wird nochmal ein Kraftakt“, meinte Kober.

Der Finanzhaushalt des Vereins sei robust, sagte Schatzmeisterin Renate Mahlke. Von 1996 bis 2017 seien Spenden in einer Gesamthöhe von 256110 Euro eingegangen. „Aber man muss immer auf der Hut sein“, fügte sie hinzu. Zwei Mal sei eine Summe von 8000 Euro vom Konto verschwunden. Durch schnelles Handeln sei dem Verein kein Schaden entstanden. Die Polizei sei eingeschaltet, die Täter aber nicht gefunden worden. Es seien eben viele Betrüger unterwegs.

Stefan Brümmer und Tom Schröter

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