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Usedom Fußgänger fordern härtere Strafen für falsches Radfahren
Vorpommern Usedom Fußgänger fordern härtere Strafen für falsches Radfahren
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00:00 27.09.2016
Auch im Stadtzentrum werden Räder nicht immer nur geschoben. Quelle: rj

Fußgänger beschweren sich immer öfter über Radfahrer, die das Fahrverbot auf der Swinemünder Promenade verletzen. Sie fordern, dass dort mehr Polizeistreifen und Beamten der Stadtwache für Ordnung sorgen. Probleme mit Radfahrern gibt es auch an anderen Orten der Stadt, hauptsächlich im Kurviertel und im Zentrum. Die Stadtverwaltung kündigte an, dass es mehr Kontrollen auf der Promenade geben wird und bei Verstößen Geldstrafen verhängt werden.

Auf der Swinemünder Promenade gilt Fahrverbot für Zwei- und Vierräder, aber es wird regelmäßig ignoriert. Zwar verläuft parallel zur Promenade ein Radweg, aber die Konzertmuschel, Cafés oder andere Touristenattraktionen direkt an der Promenade kann man so nicht erreichen. Man muss absteigen und einige Meter zu Fuß gehen. Für einige Touristen ist das offensichtlich zu viel.

„Wir kommen aus Oppeln und waren mit meiner Frau an der Konzertmuschel zum Konzert. Als wir auf die Promenade kamen, hat uns fast ein Radfahrer überfahren. Ganz viele Leute fuhren auf der Promenade.

So eine Fahrt ist gefährlich, weil es hier viele Fußgänger gibt. Uns ist zum Glück nichts passiert, aber jemand sollte hier für Ordnung sorgen“, sagt Wlodzimierz Gromek aus Oppeln.

Beata Olszewska vom Polizei-Hauptquartier in Swinemünde versichert, dass die Polizei alles Mögliche tut und es auch auf der Promenade Patrouillen gibt. Die Geldstrafe fürs Fahrradfahren oder mit einem Go-Kart beträgt 50 Zloty.„Die Polizeibeamten können aber nicht an allen Orten zur gleichen Zeit sein, sie bestreifen jedoch das Kurviertel. Bei Bedarf greifen sie ein, auch im Fall von falsch oder gefährlich fahrenden Radfahrern“, so Beata Olszewska.

Die Stadtverwaltung räumt ein, dass das Problem bekannt ist, da eine ähnliche Diskussion nach der Modernisierung des Wolnosci Platzes geführt worden ist. Es wurde das Aufstellen eines Fahrverbotsschildes für Radfahrer erwogen. Dazu ist es aber nicht gekommen. Die Beamten betonen, dass in der Stadt fast 30 Kilometer Radwege sind, daher sollten sich Radfahrer an die Vorschriften halten.

rj

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